Neuigkeiten rund um den Nordischen Skiverein Wernigerode

  Samstag, 16. September 2017


NSV-Sportler am Geiseltalsee im Vorderfeld



Zum 6. Berganstiegslauf Skiroller am Geiseltalsee waren 30 Vereine aus 8 Landesverbänden der Ausschreibung gefolgt.

Dieser Wettkampf wurde vom Skiverband Sachsen-Anhalt als Ranglistenlauf festgelegt und es mussten die 3,5 - 4,5 km und die 7,6-km-Strecke absolviert werden. Ständig leicht bergauf in klassischer Technik bis zum Ziel am Weinberg „Goldener Steiger“ entwickelte sich ein sehenswerter Vergleich.

Mit 102 Startern – darunter 20 Harzer – davon 5 NSV-Sportler – hatte sich die Fahrt in die Nähe von Braunsbedra gelohnt. Obwohl das Wetter mit sehr starkem Wind und einsetzenden Nieselregen nicht sehr einladend war, gab es gute Ergebnisse.

Alle 5 Kinder vom NSV Wernigerode mussten die 4,5-km-Strecke laufen mit einer Gesamtsteigung von 69 m.



Die Ergebnisse:

AK   11 m   Holland, Deaken 1. Platz

AK   11 w   Schliephake, Tanja 2. Platz

AK   13 m   Wiese, Tom 2. Platz

AK   13 w   Holland Melina 4. Platz

AK   14 m   Schliephake, Til 1. Platz



Damit haben alle ihre Position in der Rangliste des SVSA weiter gefestigt.

Vielen Dank für den gezeigten Einsatz!



_____________________________________________________________

  Samstag, 16. September 2017


Spitzen Ergebnisse beim „Lauf über den Gläsernen Mönch“



Innerhalb der Herbstwettkämpfe waren auch wieder Sportler des NSV Wernigerode im Einsatz. So unter anderem beim Lauf über den „Gläsernen Mönch“ in Halberstadt und beim Berganstiegslauf Skiroller am Geiseltalsee bei Braunsbedra.

Bei beiden Veranstaltungen zeigten sich unsere Kinder und Erwachsenen im Vorderfeld.

Im Landschaftspark Spiegelsberge mit seinen ausgedehnten Waldgebieten der Spiegels- und Thekenberge waren Strecken über 1,5 - 6 km und 13 km im Angebot. Mit Start und Ziel im Friedensstadion Halberstadt, vorwiegend über hügelige Feld- und Waldwege hinauf zum „Gläsernen Mönch“. Über einen Treppenanstieg mit 230 Stufen und einem Höhenunterschied von 63 m führte die Strecke zurück in die Stadt.



Auf der 6- und 13-km-Strecke waren unsere Läufer ganz vorn mit dabei.

Auf der 13-km-Strecke, gleichzeitig Landescup, starteten 99 Sportler und bei den Frauen dominierte Frauke Albrecht. Mit ihrer Zeit von 57:23 min ließ sie allen anderen Läuferinnen keine Chance und verwies die Nächstplatzierte mit über 5 min. auf den 2. Platz. Somit lieferte sie einen weiteren Beweis für ihre kontinuierlichen Leistungen und ihre mentale Stärke.



Matthias Göbel und Felix Fleischer besetzten das Siegerpodest bei den Männern über 13 km mit Platz 1 und 3. Matthias gewann mit 48 sec. Vorsprung und einer Zeit von 43:14 min. sehr sicher diesen Lauf. Felix kam mit 45:31 min. ins Ziel.

Nach den kräftezehren Läufen in den letzten Wochen haben diese Ergebnisse einen hohen Stellenwert. Auf der 6km Strecke hatten sich zwei Athleten in die Startliste eingetragen. Thomas Kühlmann hatte diesmal bewusst und richtigerweise die kürzere Sporteinheit gewählt, um seine Kräfte für die Zukunft vernünftig einzuteilen.

Mit einem klaren Vorsprung von über 3 min. hatte er die nachfolgenden „fest im Griff“. Ulli Dahlhaus startete ebenfalls auf der 6-km-Strecke und konnte dank seines regelmäßigen Lauftrainings dieses respektable Ergebnis erzielen: 17. Platz in der Gesamtwertung bzw. 2. Platz in seiner AK von 181 Teilnehmern.

Beim Lauf über 1,5 km belegte Pia Damrau von insgesamt 104 Startern den 13. Platz und von 45 Mädchen den 4. Platz.



Der Harzgebirgslauf wirft seine Schatten voraus – mal sehen, ob unsere Sportler an ihre guten Leistungen anknüpfen können. Es wird sicher hochinteressant!



_____________________________________________________________

  Freitag, 08. September 2017


Alina Celine Rippin und Jannis Grimmecke in Oberwiesenthal erfolgreich



Innerhalb eines Vergleichswettkampfes mit Sportlern aus Tschechien gingen auch 2 Teilnehmer aus Wernigerode an den Start.

Alina Celine Rippin und Jannis Grimmecke wurden im neuen Schuljahr vom Nordischen Skiverein Wernigerode an die „Eliteschule des Sports“ in Oberwiesenthal delegiert, um dort ihre bisher erfolgreiche sportliche Laufbahn fortzuführen.

Beide haben sich dort schon recht gut eingelebt und in der kurzen Zeit auch sportlich integriert. Infolge einer Vereinbarung starten sie weiterhin für den NSV Wernigerode.

Der Verfolgungswettkampf im Skirollern fand in der Sparkassen-Skiarena im Kurort Oberwiesenthal am Fichtelberg und der Crosswettkampf im benachbarten Bozi Dar statt. Beim Skiroller-Prolog über 2,5 km, Crosslauf 3,2 km und 5 bzw. 7,5 km Skiroller-Wk stellten sie sich den zahlenmäßig übermächtigen Wettkämpfern aus den Skizentren in Tschechien.

Die Ergebnisse unserer beiden Sportler konnten sich sehen lassen. In der Gesamtwertung der Mädchen (Jahrgang 2002 und 2003) gelang Alina unter 26 Teilnehmern ein toller 2. Platz.

Ihre Einzelergebnisse: Prolog - 4. Platz; Crosslauf - 1. Platz (mit 46 sec. Vorsprung); Skiroller- Wk - 3. Platz.

Damit lag sie 8,4 sec. hinter der Siegerin, ein super Ergebnis.



Jannis Grimmecke (Jahrgang 2002 und 2003) hat ebenfalls eine ansprechende Leistung vollbracht. Unter den 29 Jungen platzierte er sich auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung.

Seine Einzelleistungen: Prolog - 4. Platz; Crosslauf - 5. Platz; Skiroller-Wk - 7. Platz.

Mit einem Rückstand von einer knappen Minute zum Sieger hat er sich gut präsentiert.



Beide Sportler haben gezeigt – auch aus dem Harz kommen leistungsstarke Nachwuchs-Athleten.

Unseren beiden jungen Sportlern für die Zukunft alles Gute und weitere tolle Ergebnisse.









_____________________________________________________________

  Freitag, 08. September 2017


Überzeugende Siege für Nadine Noack vom NSV Wernigerode



Wer innerhalb von 14 Tagen in zwei Großstädten Deutschlands zwei Straßenläufe gewinnt, der kann mit sich sehr stolz sein. Nadine Noack ist dieser Cup gelungen. Zunächst gewann sie den Centrum Galerie Dresdner Nachtlauf über 13,8 km innerhalb des Dresdner Stadtfestes. Bei der 8. Auflage konnte erneut ein Teilnehmerrekord mit 4.294 Startern auf allen Strecken erreicht werden. Davon 3.200 Finisher über die 13,8 km Distanz.

Unter den 1.032 teilnehmenden Frauen war Nadine bei nicht gerade günstigen Wetterbedingungen mit 54.41 min die Schnellste. Sie distanzierte die Zweitplatzierte um 47 sec. und verwies die Lokalmatadorin aus Dresden auf den 3. Platz.



Schon eine Woche später trat sie in Magdeburg beim Sport-Scheck-Abendlauf an, der zum 9. Mal ausgetragen wurde. Über die 10 km durch die City Magdeburgs rund ums Allee-Center und entlang der Elbe bewies sie erneut ihre Klasse. Diesmal traten 3.000 Läufer auf allen Strecken an.

Um 21:15 Uhr gingen die Sportler auf die 10 km Distanz. Bei diesem echten Spektakel mit großartiger Stimmung an der Strecke konnte Sie ihre Gegnerinnen klar bezwingen. Mit der Zeit von 37:35 min. gegen 234 Frauen hatte sie schließlich fast 4 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Sie hat erneut bewiesen, dass Sie zu den besten Langstreckenläuferinnen der Region gehört und sich durchaus mit anderen messen kann.

Vielleicht kann sie sogar am 14.10.2017 beim 40. Harzgebirgslauf für die nächste Überraschung sorgen.

Dafür und für alle kommenden Wettkämpfe viel Glück und Erfolg!



_____________________________________________________________

  Freitag, 08. September 2017


47. Ilsenburger Brockenlauf: Rekordjagd bleibt zum 90-jährigen Bestehen noch ohne Erfolg

Volksstimme vom 06.09.2017



Von Ingolf Geßler

Zur runden Geburtstagsfeier hat der Ilsenburger Brockenlauf am Sonnabend gebeten. 90 Jahre nach der ersten Auflage mit dem legendären Otto Schulze als Sieger schrieb der aktuell stärkste Bergläufer der Harzregion ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsstory.

Die Rede ist von Thomas Kühlmann. Der Bergläufer vom NSV Wernigerode begibt sich beim Ilsenburger Brockenlauf weiter auf Rekordjagd. Mit seinem vierten Triumph innerhalb der letzten sechs Jahre schloss er zum früheren Rekordsieger Steven Lambeck auf. Der für den BLV Ilsenburg laufende Thüringer hatte diesen Status im Jahr 2008 an Ulf Kersten verloren, der 2010 noch ein weiteres Mal triumphierte und seitdem mit sechs Siegen die unbestrittene Nummer eins ist. In der Verfassung diesen Jahres scheint es aber nur eine Frage der Zeit zu sein, wann Thomas Kühlmann auch diese Bestmarke in Angriff nimmt.

„Ich bin einfach losgelaufen, habe mein Rennen durchgezogen“, so die schlichte Formel des NSV-Läufers. Auch der Rekordzeit im Brockenlauf war Kühlmann in diesem Jahr näher als je zuvor. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:35:36 Stunden verpasste er den 16 Jahre alten Streckenrekord von André Sommer (Hallesche Leichtathletik-Freunde) nur um 30 Sekunden und ordnete sich hinter dem Sieger von 1995, Michail Woronzow (LC Olymp Borisov/Weißrussland), auf Platz drei der ewigen Bestenliste ein.



Von beiden Rekorden noch ein großes Stückchen entfernt ist die Siegerin bei den Damen. Sonka Reimers (Absolute Triathlon Nottingham) gewann „erst“ ihren zweiten Brockenlauf, zur Rekordsiegerin Diana Lehmann (USV Potsdam) fehlen hier noch vier Erfolge. Auch der Streckenrekord von 1:52:17 Stunden, aufgestellt von Anja Carlsohn (SC Potsdam) im Jahr 2005, ist von Reimers Siegerzeit noch ein ganzes Stückchen entfernt. Eine Verbesserung von über zwölf Minuten zum Vorjahr zeigt jedoch, welches Potenzial die Göttingerin hat. „Ich habe etwas Angst gehabt, erst vor vier Wochen habe ich im Training Berge gelaufen. Dafür ist es dann super gelaufen“, erzählte die Siegerin im Ziel. Wehe den Rekordinhabern, wenn sich Sonka Reimers in den kommenden Jahren gezielt auf die Berge vorbereiten sollte.



Einen neuen persönlichen Rekord lief auch Matthias Göbel im Ilsesteinlauf, dabei hatte er nach eigenem Bekunden „das taktisch wohl schlechteste Rennen abgeliefert. Etwas irritiert von den 3,9-km-Läufern bin ich ganz vorn mitgelaufen. Als ich mich am Wendepunkt des Jedermann-Laufs umgedreht habe, war auf einmal keiner mehr da. Am Ilsestein habe ich dann Enrico Dietrich gesehen. Obwohl er der bessere Bergabläufer ist, konnte ich den Vorsprung behaupten“. Mit der starken Zeit von 33:03 Minuten lag er immer noch fast zweieinhalb Minuten hinter der Bestzeit des Ukrainers Stanislav Lazuyta, der im Jahr 2000 den Fabelrekord von 30:35 Minuten aufgestellt hatte. „Obwohl ich am Ilsestein total fertig war, lag ich schon 55 Sekunden hinter der damaligen Gipfelzeit“, hält Sebastian Göbel den Rekord auch zukünftig für unantastbar.

Einen Streckenrekord hatte sich auch Lea Brandecker (Harz-Gebirgslaufverein) bei ihrem altersbedingt letzten Start im 1,8-km-Kinderlauf vorgenommen, doch im Ziel war die Enttäuschung groß. Die Läufer der U12 und U14 wurden versehentlich auf die 3,9-km-Strecke geleitet, so wurde der Lauf nicht gewertet. In Anbetracht der klaren Führung der drei Erstplatzierten bei Mädchen und Jungen, die die kompletten 3,9 Kilometer meisterten, hätten zumindest die Medaillenplätze geehrt werden können.



_____________________________________________________________

  Freitag, 08. September 2017


Schauer schreibt Geschichte / Nachtlauf Doppelsieg in Magdeburg

Volksstimme vom 06.09.2017



Von Janette Beck

Frank Schauer hat beim 9. Magdeburger Nachtlauf mit seinem Doppelsieg Geschichte geschrieben: Der Läufer vom Tangermünder Elbdeichmarathon e.V. war zunächst über 5 Kilometer auf die Piste gegangen und hatte das Rennen in 15:03 Minuten gewonnen. Im Anschluss daran nahm der deutsche Marathon-Meister von 2013 auch noch die 10 Kilometer in Angriff.

Auch hier war Schauer in 31:51 Minuten das Maß der Dinge. Nach seinem Kunststück wirkte der 28-jährige Doppelsieger noch nicht einmal geschafft: „Das war für mich ein guter Testlauf in Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon im Oktober“, sprach‘s, lachte und verabschiedete sich ins Höhentrainingslager in der Schweiz.

Bei den Frauen kam Amy Turk (Harz-Gebirgslauf) nach 5 Kilometern in 20:31 Minuten als Erste ins Ziel. Über 10 Kilometer hatte Nadine Noack (NSV Wernigerode/37:35) die Nase vorn.

Die Veranstalter (Sportscheck und BMW) waren mit der neunten Auflage des Laufwettbewerbs in der Magdeburger Innenstadt, an dem am Freitagabend insgesamt 2722 Läufer teilgenommen hatten (Kinderlauf: 670; 5-km -Lauf: 1205; 10-km-Lauf: 847) sehr zufrieden. Cheforganisator Jenz Nothaft erklärte: „Keine Verletzten, perfektes Laufwetter, super Stimmung – es war wieder eine tolle Veranstaltung.“



_____________________________________________________________

  Freitag, 08. September 2017


Thomas Kühlmann zum vierten Mal Brockenlauf-Sieger / Sonka Reimers erneut vorn

Volksstimme vom 04.09.2017



Von Ingolf Geßler

Bekannte Gesichter präsentierten sich zur Siegerehrung des 47. Brockenlaufes auf der Bühne. Bei den Herren waren gleich drei ehemalige Sieger auf dem Treppchen, ganz oben stand zum vierten Mal Thomas Kühlmann. Mit einer starken Zeit von 1:35:36 Stunden – und damit nur 30 Sekunden über dem 16 Jahre alten Streckenrekord von André Sommer, nahm der Berglaufspezialist vom NSV Wernigerode eindrucksvolle Revanche für das Vorjahr.

Florian Reichert, der Kühlmann im letzten Jahr den Sieg-Hattrick verwehrt hatte, folgte mit über sechs Minuten Rückstand auf Rang zwei. Auch der Drittplatzierte kann bereits einen Brockenlauf-Sieg vorweisen, Martin Butzlaff vom SC Magdeburg triumphierte vor genau zehn Jahren in der Marienhöfer Straße.

Eike Eyermann vom BLV Ilsenburg – Sieger von 2005 – komplettierte als Sechster das Quartett ehemaliger Brockenlauf-Gewinner in der diesjährigen Spitzengruppe.



Bei den Damen war Vorjahressiegerin Sonka Reimers auch diesmal nicht zu stoppen. Mit ihrer Siegerzeit von 1:57:27 h verbesserte sie sich gegenüber dem Vorjahr um über zwölf Minuten und hatte im Ziel fast 13 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte, Sabine Jäger von den Maschsee-Sharks aus Hannover.



Die Wiederholung seines Vorjahreserfolgs gelang auch Matthias Göbel vom NSV Wernigerode im Ilsesteinlauf, wie Vereinskamerad Thomas Kühlmann erzielte auch er in 33:03 min eine neue persönliche Rekordzeit. Der Fabelrekord des Ukrainers Stanislav Lazuyta aus dem Jahr 2000 von 30:45 min blieb aber unangetastet. Das Duell um Platz zwei entschied Enrico Dietrich (Germania Halberstadt) in 33:45 min gegen Fabian Lippe vom Harz-Gebirgslaufverein knapp für sich.



Die Rekordsiegerin bei den Frauen auf dieser Strecke verpasste einen weiteren Sieg nur knapp: Yvonne Brandecker vom Harz-Gebirgslaufverein, die schon sechsmal den Ilsesteinlauf gewonnen hat, musste sich Julia Stern aus Freising geschlagen geben. Im Jedermann-Lauf über 3,9 Kilometer machten im weiblichen Klassement zwei Nachwuchstalente aus dem Wintersport den Sieg unter sich aus. Die Benneckensteinerin Melina Holland, seit der neuen Saison für den NSV Wernigerode startend, hatte mit einer Siegerzeit von 17:30 min im Ziel vier Sekunden Vorsprung auf die Lokalmatadorin Martha Alberti vom Skiclub Ilsenburg. Lia Krause von der Laufgruppe Stecklenberg komplettierte das Siegerpodest. Bei den Jungen war die Entscheidung noch spannender: Der für das Cornelius-Werk startende Ali Shenwari hatte im Ziel eine Sekunde Vorsprung auf Jeremy Scheffner vom Harz-Gebirgslaufverein.



Die ersten Sieger wurden traditionell im Kinderlauf ermittelt, diese endeten bei den größeren Kindern der Altersklassen U12 und U14 mit einem bitteren Missgeschick. Die Läufer wurden am Blochhauer, dem eigentlichen Wendepunkt der 1,8 Kilometer, versehentlich geradeaus auf die 3,9 km-Strecke geschickt. Um ein Zusammentreffen mit dem großen Feld der Marathonläufer zu vermeiden, wurden die Läufer dann auf dem Rückweg zum Marktplatz aus dem Rennen genommen. Nur die Erstplatzierten liefen durch bis ins Ziel, das Rennen blieb aber ohne Wertung. Sehr zum Leidwesen für den Harz-Gebirgslaufverein, der im Ziel fünf Kinder auf den Podestplätzen gehabt hätte. Bei den Jungen führte Jonathan Toppel vor Felix Wehr und Deaken Holland (NSV Wernigerode). Bei den Mädchen wollte Lea Brandecker bei ihrem altersbedingt letzten Start den Streckenrekord angreifen, ihr Sieg vor den beiden Teamkameradinnen Hanna Pauline Dieckmann und Magdalena Walter ging aber ebenso nicht in die Wertung ein.

Auch Bruder Erik Brandecker tauchte durch einen Fehler in der Zeitmessung zunächst nicht als Sieger in den Ergebnislisten auf. Dies wurde aber nachträglich korrigiert, der HGL-Läufer siegte vor Tristan Fuchs (Ilsenburg) und Vereinskamerad Hennes Peter. Auch bei den Mädels gewann mit Carla Litwin eine der starken Nachwuchsläuferinnen vom Harz-Gebirgslaufverein, gefolgt von der Schmatzfelderin Thora Dammann und Trainingsgefährtin Leonie Hanna Klaus.



_____________________________________________________________

  Montag, 04. September 2017


8. Bodfeldlauf in Königshütte erlebt spannende und unterhaltsame Wettkämpfe

Volksstimme vom 31.08.2017



Der Sonnabend stand in Königshütte ganz im Zeichen des Sports! Am Vormittag wurden entlang der Talsperre Königshütte Skiroller-Wettkämpfe ausgetragen. Zudem fanden auf der kalten Bode spannende Wettbewerbe im Wildwasser-Kanuslalom statt. Und am Nachmittag ging der Bodfeldlauf mitsamt Familienfest in seine achte Runde.

Trotz der angekündigten Gewitter und Schauer blieb es den ganzen Tag trocken, „worüber sich natürlich niemand beschwerte“, so ein zufriedener Organisator Norman Rabe. Die Lust auf einen schönen Lauf schien bei vielen sehr groß, allein die knapp 100 Nachmeldungen sprechen für sich.

Von Beginn an wurden Hüpfburg und Sportmobil des Kreissportbundes Harz sowie die Bastelecke der Waldkita auch bestens besucht und genutzt. Die Bobbycar-Rennen sorgten für reichlich Unterhaltung. Trotz verändertem Zieleinlauf, teilweise neuer Kinderstrecke und hochwasserbedingt leicht veränderter Streckenführung auf der Halbmarathonstrecke, fanden insgesamt über 230 Sportler ins Ziel.

Rabe: „Allesamt wohlbehalten, teilweise erschöpft, aber zufrieden und ohne sich zu verlaufen. “Die Kinderläufe, über 600 m gar mit Rekordbeteiligung, waren dabei sicherlich die spannendsten Wettbewerbe.

Über 600 m siegten in den jeweiligen Altersklassen Larissa Höhn (SV Hasselfelde), Laetitia Sophie Adler (Blankenburg), Anton Scharun (Grün-Weiß Ilsenburg) und Kenny Knopf (WSV Elbingerode).

Über 1300 m waren Martha Alberti (Skiclub Ilsenburg), Lucy Hildebrandt (SV Hasselfelde), Niclas Ackert (WSV Elbingerode) und Philipp Engel (Laufgruppe Sonnenschein) die Besten.

Über 5 km siegten Amy Dunkel (WSV Elbingerode) und Thorsten Suttkus (NSV Wernigerode).

Frauke Albrecht (NSV Wernigerode) gewann bereits zum vierten Mal die 10 km-Strecke, bei den Männern wiederholte Enrico Dietrich (VfB Germania Halberstadt) seinen Vorjahreserfolg.

Auf der um ca. einen Kilometer verlängerten und nochmals deutlich anspruchsvolleren Königsstrecke durfte sich nach 2013 zum zweiten Mal Thomas Hedderich (NSV) als Sieger feiern lassen.

Bei den Frauen erkämpfte sich Cornelia Klockau (MSV Eintracht Halberstadt) den Sieg.

Begeistert von der Streckenführung zeigten sich auch die Mountainbiker vom Harzbikehaus, die die drei Hauptläufe mit mehreren Fahrern begleiteten. Auch kulinarisch hatte der Lauf mit seinen Schmalzstullen, Nutella- und Harzkäsebroten im Ziel, sowie Kuchen, Salat und Grillgutangebot wieder gut was zu bieten, „jedenfalls waren am Ende des Tages alle satt und glücklich“, freute sich Rabe.

Er dankte ganz herzlich allen fleißigen Helfern und freute sich über sein mittlerweile sehr eingespieltes und fast professionell arbeitendes Team. Rabe: „Zum Gelingen trugen auch die Freiwillige Feuerwehr Königshütte, die DLRG Rübeland sowie die treuen und neuen Sponsoren wie die Volksbank Braunlage, Rats-Apotheke Elbingerode, Elektro-Deicke, Harzer Mineralquellen, Edeka Walther, Harzdrenalin, die Fels-Werke, die Talsperrenbetriebe und Dampfbäckerei Hoffmann bei.“



_____________________________________________________________

  Montag, 04. September 2017


Erfolgreiche Skiroller-Wettkampfpremiere in Königshütte



Nach der Durchführung der 31. Bergmeisterschaft in Wernigerode veranstaltete der Nordische Skiverein Wernigerode eine Woche später in Königshütte entlang des Staubeckens zur Trogfurter Brücke erstmals einen Skiroller-Wettkampf, an dem 55 Starter aus 11 Vereinen über 2,5 km, 5 km und 10 km in freier Technik antraten.

Auf einer Straße mit sehr gutem Belag und leichtem Profil wurde bei besten äußeren Bedingungen um Medaillen und Urkunden gekämpft. Im Doppelstart ging es im 30 Sekunden-Abstand auf die Strecke zur Staumauer und zurück.

So entwickelte sich ein kurzweiliger Wettkampf, der allen Teilnehmern viel Spaß bereitete. Auch dieses Mal standen für alle Anwesenden Kaffee und Kuchen bereit.

Zum Schluss waren sich alle einig – ein schöner Wettkampf mit ansprechendem Umfeld und guter Organisation, der künftig weiter im Wettkampfprogramm zu finden sein sollte.

Unser Dank gilt allen Sportlern und Betreuern für die Teilnahme, sowie den Helfern, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.







_____________________________________________________________

  Mittwoch, 30. August 2017


31. Bergmeisterschaft des NSV Wernigerode mit zwei tollen Streckenrekorden



Die traditionelle Bergmeisterschaft des Nordischen Skivereins Wernigerode, die zum 31. Mal in der Himmelpforte ausgetragen wurde, war einmal mehr ein großer Erfolg.

Als erster Wettkampf der „Tour de Harz“, der bedeutendsten Wettkampfserie der Skiverbände Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mit zehn unterschiedlichen Wettbewerben im Sommer und Winter, war sie auch dieses Mal eine tolle Werbung für den Sport. So konkurrierten bei gutem Wetter rund 200 Sportler aus 25 Vereinen je nach Altersklasse auf den vom NSV Wernigerode präparierten Strecken über 600 m, 1600 m und 3000 m. Erstmalig gab es zusätzlich einen Bambinilauf über 400 m für die jüngsten Starter.

Höhepunkt der Bergmeisterschaft war der Vergleich auf der 3 km-Distanz ab der Altersklasse U16 mit einer Höhendifferenz von 200 m, der den 81 Teilnehmern alles abverlangte.

Hier setzte sich Thomas Kühlmann (21-36 m, NSV Wernigerode) am letzten Anstieg mit einem neuen Streckenrekord von 12.52,06 min vor Danilo Riethmüller (U20 m, WSV Clausthal-Zellerfeld), eines der hoffnungsvollsten Biathlon-Talente Deutschlands, und Matthias Göbel (21-36 m, NSV Wernigerode) durch.

Sabine Fleig (AK 51-56) lief nach 18.09 min als erste Frau auf dieser Distanz ins Ziel, gefolgt von Rika Elin Böttcher (U20 w, SC Buntenbock) und Solveig Siede (41-46 w, NSV Wernigerode).

Die besten Zeiten auf der 1,6 km-Strecke erreichten Alina Celine Rippin (U15 w, NSV Wernigerode) in 8.16,3 min, was insgesamt ein neuer Streckenrekord der Damen ist, und Mirko Gallun (U15 m, SK Oker) in 8.51,9 min.

Auch für Unterhaltung und Verpflegung wurde bei der Veranstaltung gesorgt. Neben einem Kuchen-, Würstchen- und Getränkeverkauf wurden die Hüpfburg und Spiele des KSB Harz bereitgestellt.

Urkunden und bedruckte Gläser, für die Jüngsten Medaillen, sowie geschmackvolle Glaspokale für die Zeitschnellsten über 1600 m und 3000 m wurden als Preise vom Dezernenten für Jugend- und Sozialwesen, Herr Senge, vom Dezernenten für Gemeinwesen, Herr Fischer, der Stadt Wernigerode und vom Sportkoordinator des Skiverbandes Sachsen-Anhalt Thomas Hedderich überreicht.

Der NSV Wernigerode möchte sich auf diesem Wege recht herzlich bei allen Sponsoren bedanken, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Dazu gehören die Glasmanufaktur Derenburg, Autohaus Wille, Blankenburger Wiesenquell, Autohaus Osterwieck, Fielmann (Filiale Wernigerode), Fahrschule Sattler, Vodafone-Shop Heiko Grüning, Harzer Hoch- und Tiefbau Heudeber.

Für die fleißige und engagierte Vorbereitung des Wettkampfes geht unser Dank an die Vorsitzende des NSV Wernigerode Melanie Rippin und den sportlichen Leiter Thomas Kühlmann, an den Vorstand des Vereins und alle Helfer, die am Erfolg der 31. Bergmeisterschaft mitgewirkt haben.









_____________________________________________________________