Dienstag, 25. September 2018


Medaillen-Regen beim Deutschland-Pokal – Langläufer und Skispringer überzeugen in Oberhof



Am vergangenen Wochenende haben die besten Skilangläufer/-innen in Zella-Mehlis und Oberhof ihre Kräfte gemessen, die traditionelle zentrale Leistungskontrolle stand auf dem Programm.



Darin integriert war die deutsche Sprintmeisterschaft, die auf Skirollern in Zella-Mehlis bereits am Freitag ausgetragen wurde. Die Sprintmeisterschaft fand auf einem anspruchsvollen 1,3 km langen Stadtkurs im Zentrum von Zella-Mehlis statt. Zunächst lief jeder Starter/jede Starterin im Prolog, dann wurde die Meisterschaft in drei Heats ausgetragen.

Neben den deutschen Top-Athleten um Sandra Ringwald und Thomas Bing sowie Sebastian Eisenlauer waren auch russische Spitzen-Athleten vertreten, z.B. Sergej Ustiugov, Evgeniy Belov und Natalia Matveeva, die der Meisterschaft internationale Klasse verliehen haben.

Für den SVSA war Jessica Löschke vom TSV Leuna/SGO’th am Start, die sich in den einzelnen Läufen der U20w/Damen sehr gut verkaufte und am Ende den insgesamt 14. Platz erzielte, welcher gleichzeitig den zweiten Platz in ihrer Altersklasse U20 bedeutete.

Nur Dauerkonkurrentin Lisa Lohmann vom WSV 05 Oberhof war schneller.

Felix Wetterling und Sebastian Deicke (beide WSV Elbingerode) stellten sich der nationalen und internationalen Konkurrenz, beendeten das Rennen als 38. und 52. In spannenden Finalläufen sicherten sich Sandra Ringwald und Thomas Bing die Titel.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Samstag folgte der Crosslauf am Grenzadler. Auf der Standardstrecke von 2,5 km wurden die Wettkämpfe abgehalten. Der Wettkampf, der dem DSV Jugendcup/Deutschlandpokal Skilanglauf angehört, war somit auch für die Nachwuchsathleten des SVSA relevant, welche sich in einer hervorragenden Verfassung zeigten.

Bei den Damen gingen Jessica Löschke (TSV Leuna) und Alina Rippin (NSV Wernigerode), die beide am Sportgymnasium Oberwiesenthal trainieren, an den Start. Beide hatten 5 km zu absolvieren. Jessica Löschke verpasste mit ihrer Laufzeit von 19:22.0 mit Platz vier zwar knapp das Podest in der U20w, war dennoch zufrieden, da sie ihre Zeit aus dem letzten Jahr um 20sek unterbot.

Ein überaus starker Auftritt gelang Alina Rippin, welche die 5 km in einer Zeit von 18:12.4 „umflog“ und damit nicht nur ihre Altersklasse (U16w) mit fast zwei Minuten Vorsprung dominierte, auch im Vergleich mit den Damen hatte sie die insgesamt drittschnellste Laufzeit und setzte somit ein starkes Zeichen!

In der U16m gelang Cedric Sikorski (TSV Leuna/SGO’th) ein guter Lauf, er sicherte sich über die 5 km Platz sechs mit einer Laufzeit von 18:24.6, welche ihn zufrieden stimmte.

Max Kermer (Skiverein Hasselfelde/SGO) musste sich über 7,5 km in der U18m behaupten, welches ihm gut geling. Mit der schnellsten Laufzeit von 25:32.6 über diese Strecke war er knappe 3.3 sek vor seinem dichtesten Verfolger im Ziel und erlief sich somit seinen zweiten DP-Erfolg dieser Saison.

Die 7,5 km galt es auch für Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode/SGO´th) zu bewältigen, welches ihm in einer guten Zeit von 26:49.1 und somit Platz 11 im Doppeljahrgang der U18m gelang.

Über die längste Distanz des Tages gingen Michel Fräsdorf (Skiverein Hasselfelde) und Sebastian Deicke (WSV Elbingerode). Beide absolvierten die harte Runde viermal. Mit einer guten Laufzeit von 40:18.2 verpasste Michel Fräsdorf sein Ziel, unter der 40min-Marke zu bleiben, nur knapp.

Sebastian Deicke bewältige die Strecke in 44:40.3. Den Titel holten sich Lucas Bögl und Julia Belger.

Mitten in die Top-Ten lief Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode), mit einer Zeit von 33:32.6 landete auf einem sehr guten sechsten Platz und lies einige Spitzensportler damit hinter sich.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Den Abschluss der zentralen Leistungskontrolle bildete der Skiroller-Einzelstart am Sonntag. Trotz widriger Wetterbedingungen konnten unsere Sportler auch hier überzeugen. In der Skatingtechnik über 5,3 km erzielte Alina Rippin mit ihrem dritten Platz einmal mehr ein tolles Ergebnis.

Cedric Sikorski musste 11,7 km bewältigen und landete im Mittelfeld auf Platz 13.

Erneut überzeugen konnte auch Max Kermer, der über die Distanz von 15,6 km mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen Konkurrenten siegte.

Jannis Grimmecke landete mit einem soliden Rennen im Mittelfeld.

Die Junioren/Juniorinnen sowie die Damen und Herren liefen in klassischer Technik ein Distanzrennen. Jessica Löschke wurde über 11,7 km erneut vierte. Schnellste Juniorin war Lisa Lohmann, die auch die Gesamtführende im Deutschlandpokal ist.

Im Rennen der Damen siegte Victoria Carl vor Sandra Ringwald. Witterungsbedingt wurde das Rennen der Junioren und Männer um eine Runde gekürzt, sodass eine Distanz von 19,5 km zu absolvieren war. Michel Fräsdorf lief in 55:17.3 und Sebastian Deicke in 58:32.5 die fünf Runden am Grenzadler.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Mit fünf Medaillen ist die Bilanz aus den Langlaufwettbewerben für den SVSA eine sehr positive. Max Kermer und Alina Rippin führen zudem in ihrer jeweiligen Altersklasse die Pokalwertung an. Gleichzeitig fand in Oberhof auch der DSV Jugendcup/Deutschlandpokal in der Disziplin Skispringen statt.

Für den SVSA startete Josephin Laue (SFV Rothenburg/SGK) von der 90 Meter Schanze. Sie setzte sich bei den Damen bei beiden Springen an diesem Wochenende durch und gewann souverän. Somit ist auch sie Gesamtführende in der Pokalwertung.









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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 04.09.2018

13 Harzkreis-Athleten stellen sich Deutscher Meisterschaft



Leichtathletik Nachlese zur Deutschen Berglaufmeisterschaft im Rahmen des 48. Ilsenburger Brockenlaufes / Neun Läufer vom NSV Wernigerode



Ilsenburg (ige) Ein Lauffest der besonderen Art hat der BLV Ilsenburg am Sonnabend mit seinem 48. Brockenlauf gefeiert. Die Premiere der Deutschen Berglaufmeisterschaften im Harz setzte das i-Tüpfelchen auf eine in jederlei Hinsicht gelungene Veranstaltung.

Knapp 350 Athleten von der Jugendklasse bis zu Senioren 75 und älter bei den Herren nahmen den 11,7 Kilometer langen Anstieg bis hinauf zur Brockenkuppe in Angriff. Mit dabei waren auch 13 Läufer/innen aus dem Harzkreis, fast zwei Drittel davon stellte der Nordische Skiverein Wernigerode.

Bei den Männern überzeugte Thomas Kühlmann trotz gerade abgeschlossener Bachelorarbeit mit einem starken neunten Platz.

Auf Sieger Maximilian Zeus, der seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte, fehlten dem Harzer Berglauf-Spezialisten 3:23 Minuten.

Seine Teamgefährten Simon-David George (1:01:04 h) und Felix Fleischer (1:06:20 h) folgten als nächste Harzer auf den Rängen 55 und 103, auch die beiden Senioren Hans Eugen Fleig (170.) und Ulrich Dahlhaus (191.) erkämpften sich ordentliche Platzierungen. Der Brockenlaufverein hatte als Gastgeber ein dreiköpfiges Team ins Rennen geschickt, von dem Sven Franke als 165. in 1:16:46 h die beste Platzierung erzielte.

Holger Bittner (172.) und Vereinschef Andreas Kruse (184.) erreichten den Gipfel wenig später. Ältester Starter aus dem Harzkreis war Lutz Schindler vom MSV Eintracht Halberstadt, der es in 1:30:16 h auf den 214. Platz schaffte – und damit immerhin auf Platz sieben seiner Altersklasse M70.

Die beste Platzierung aller Harzkreis-Athleten gab es bei den Frauen: Nadine Noack vom NSV Wernigerode lief in 1:03:50 Stunden auf einen starken sechsten Platz und war damit schnellste Frau ihrer Altersklasse W35.

Zur Siegerin Lisa Oed, die in 58:28 min neben Stefanie Doll (59:09 min) als einzige Frau unter einer Stunde blieb, betrug der Rückstand nur etwas mehr als fünf Minuten.

Ein starkes Rennen lief auch Vereinskameradin Sabine Fleig, die als Gesamt-36. in 1:16:22 h die zweitschnellste Läuferin der W55 war.

Auch Solveig Siede (NSV Wernigerode) und Sylke Hübner (Lok Blankenburg) liefen als 42. und 55. jeweils in die Top Ten ihrer Altersklasse.

Vom Brockenlaufverein war Melanie Piatkowski am Start, die in 1:20:49 h den 48. Platz der Gesamtwertung erlief. Obwohl dem Brockenlauf damit einige „Stammgäste“ verloren gingen, war bei den Teilnehmerzahlen kein Rückgang zu erkennen.

Wanderer eingerechnet, wurde die magische Grenze von 1 000 Startern mit 958 Finishern zum wiederholten Mal nur knapp verpasst, oder, die Starter der Deutschen Berglaufmeisterschaft eingerechnet, deutlich übertroffen.

Umso höher ist auch die Arbeit des Organisationsteams um Martin Dähnn einzuschätzen, auch diesmal ging alles reibungslos über die Bühne.





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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 03.09.2018

Zwei Vorjahressieger im Blickpunkt



Brockenlauf Maximilian Zeus erneut Deutscher Berglaufmeister / „Heimsieg“ durch Sonka Reimers



Zwei Wiederholungstäter haben beim 48. Ilsenburger Brockenlauf für Schlagzeilen gesorgt. Während Maximilian Zeus bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften seinen Titel verteidigte, wiederholte im Brockenlauf Sonka Reimers ihren Vorjahressieg – allerdings für einen neuen Verein.



Von Ingolf Geßler

Ilsenburg Maximilian Zeus aus Regensburg hat die Deutsche Meisterschaft im Berglauf in Ilsenburg in einer Traumzeit von 51:11 Minuten gewonnen.

Bei den Frauen siegte Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach in 58:28 Minuten. Die besten Harzer Bergläufer kamen vom NSV Wernigerode: Thomas Kühlmann wurde im Männerklassement in 54:34 Minuten Neunter, Nadine Noack erreichte in 1:03:50 Stunden als Gesamtsechste und Siegerin ihrer Altersklasse W35 den Brocken.



Die drei Erstplatzierten trennen nur vier Sekunden



Maximilian Zeus, der seinen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigte, gefiel die Strecke von Ilsenburg zum Brocken.

„Gerade die technischen Passagen fand ich gut“, sagte er. Das Rennen war eng. „Erst an den Schienen der Brockenbahn konnte ich die Führung übernehmen“, sagte er.

Der Zweite, Aaron Bienenfeld vom SSC Hanau-Rodenbach, kam mit ihm zeitgleich ins Ziel. Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth) folgte als Dritter mit nur vier Sekunden Rückstand.

Bei den Frauen fiel die Entscheidung etwas deutlicher aus: Stefanie Doll vom SV Kirchzarten kam mit knapp einer Minute Rückstand auf Lisa Oed mit 59:19 Minuten ins Ziel auf der Brockenkuppe. Die drei Ersten der Deutschen Berglaufmeisterschaften, Maximilian Zeus, Aaron Bienenfeld und Konstantin Wedel, konnten mit ihrer Leistung am Sonnabend den Uraltrekord von Reinhold Hundt aus dem Jahr 1956 einstellen.

Der Mann aus Dahlhausen war damals in 51:15 Minuten den Brocken hochgestürmt. Allerdings ging die Strecke seinerzeit noch durch die heute nicht mehr zugänglichen Schneelöcher – sie war also deutlich kürzer als die Route der Deutschen Meisterschaft.

Zum Vergleich: Brockenlaufsieger Filip Vercruysse benötigte am Sonnabend bis zum Brocken 57:46 Minuten. Allerdings war auch seine Strecke etwas länger – und er musste ja noch die 14 Kilometer bergab schaffen.

Filip Vercruysse vom SC Brandenburg Berlin erreichte in einer Zeit von 1:44:43 Stunden mit deutlichem Vorsprung von über vier Minuten das Ziel am Ilsenburger Marktplatz. Zweiter auf der 26,2 Kilometer langen Brockenlaufstrecke wurde Daniel Medenwald vom LAC Aschersleben in 1:49:19 h, acht Sekunden später überquerte als Dritter Felix Kuschmierz (xtrme Uckermark) die Ziellinie.



Sonka Reimers triumphiert für Brockenlaufverein



Während Vercruysse das erste Mal beim Brockenlauf triumphierte, wiederholte im Damenklassement Sonka Reimers ihren Vorjahreserfolg. Die 24-Jährige, die nach ihrem Sieg im Vorjahr für den BLV Ilsenburg startet, war auch die erste Frau auf dem Brockengipfel und siegte in einer Zeit von 2:00:04 Stunden mit einem klaren Abstand von mehr als sieben Minuten vor Bettina Eyhorn vom Lauftreff TSG Schopfheim.

Die 24-jährige Sonka Reimers, die in Nottingham gerade ihre Physik-Doktorarbeit schreibt, hat noch Einiges vor. „Ich trainiere jetzt zum ersten Mal in meinem Leben nach einem richtigen Trainingsplan“, sagt sie.

Für den Brockenlauf im nächsten Jahr hat sie eine Zeit von 1:55 Stunden im Auge. Wenn sie schon extra für den Lauf aus Nottingham in den Harz fliegt, soll sich das schließlich auch lohnen. Auch in der Mannschaftswertung stand der Brockenlaufverein ganz oben auf dem Siegerpodest. Und auch hierzu trug Sonka Reimers bei, die nach Eike Eyermann und Frank Reinecke drittschnellstes Teammitglied des BLV ILsenburg war.

Hinter Vorjahressieger NSV Wernigerode, dessen Topleute bei der Deutschen Berglaufmeisterschaften starteten, schaffte es mit Steven Lambeck, Ricky Wadehn und Daniel Knauer ein zweites Ilsenburger Team auf das Podium.

Im Ilsesteinlauf feierten die Harzer bei den Männern einen Dreifachtriumph, Enrico Dietrich vom VfB Germania Halberstadt siegte in guten 34:12 min vor den beiden HGL-Läufern Florian Lippe und Aurelio Kischkies.

Bei den Frauen dagegen mussten Yvonne Brandecker (HGL) und Luisa Merkel (NSV) der Siegerin Doreen Baecke (42:41 min) vom Brockenlauf-Partner E.ON den Vortritt lassen.

Im Jedermann-Lauf und bei den Jüngsten waren der Harz-Gebirgslaufverein mit Lara Charleen Eigert und Jonathan Toppel und der NSV Wernigerode mit den Geschwistern Melina und Deaken Holland jeweils zweimal ganz vorn, mit Tristan Fuchs siegte auch ein Ilsenburger.









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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 01.09.2018

Vier neue Streckenrekorde



Leichtathletik 9. Bodfeldlauf in Königshütte / NSV Wernigerode dominiert auf den Hauptstrecken



Der 9. Bodfeldlauf Königshütte hat wieder zahlreiche Laufbegeisterte von nah und fern angelockt. Über 200 Athleten nahmen am Lauffest für die ganze Familie teil.



Von Ingolf Geßler

Königshütte Langweilig wird es nie in Königshütte, wenn der Bodfeldlauf ansteht. Während vor allem der Halbmarathon im letzten Jahr wegen des Hochwassers bis zuletzt auf der Kippe stand, war es in diesem Jahr der Wasser- beziehungsweise Regenmangel verbunden mit der höchsten Waldbrandgefahrenstufe, der eine planmäßige Durchführung bis zuletzt gefährdete.

Am Ende hat sich aber alles zum Guten, sprich es gab Regen, gefügt, so dass über 200 Laufbegeisterte ihren Anteil zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen konnten. „Die 200 ist für uns immer eine super Zahl, und darum möchten wir uns auch bei jedem einzelnen Teilnehmer bedanken“, sagte Organisator Norman Rabe.

Erfreulich viele davon kamen aus Königshütte, erstmals sogar auf allen Strecken. Rabe ergänzt weiter: „Besonders gefreut haben wir uns über die fast 50 Teilnehmer auf der anspruchsvollen Halbmarathonstrecke und die über 40 Kinder beim 600 Meter-Lauf der Kleinsten.

Dafür lohnt sich der Aufwand. In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Namen aller Beteiligten ganz herzlich bei unseren lieben und treuen Sponsoren sowie den vielen fleißigen Helfern aus Königshütte und Umgebung, der DLRG aus Rübeland, der Freiwilligen Feuerwehr aus Königshütte sowie der Kreissportjugend und dem Harzbikehaus, die im Vorfeld – nicht zu vergessen die Mäharbeiten – und am Veranstaltungstag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Am Ende hat sich auch niemand verlaufen oder verletzt, was im Vorfeld immer die beiden größten Sorgen sind.“ Durch den sehr trockenen Boden war der sonst oft weiche und matschige Boden in diesem Jahr relativ hart, was zu durchweg sehr schnellen Zeiten geführt hat.

Vier Streckenrekorde wurden aufgestellt, andere nur knapp verfehlt. In dieser Dichte gab es das bislang noch nicht.

Stolz war man in Königshütte auch, dass der NSV Wernigerode trotz der Teilnahme an der Deutschen Berglaufmeisterschaft in starker Besetzung in Königshütte angetreten ist.

Diese Athleten nahmen am Ende auch fünf von sechs der schönen handgetöpferten Pokale der Hauptläufe mit nach Hause.

Im Halbmarathon landete der NSV bei den Männern einen Doppelsieg, Simon George gewann in 1:30:04 h vor Felix Fleischer und Sebastian Meißner vom HV Wernigerode.

Bei den Frauen hatte Mia Jördening in 2:00:41 h die Nase vorn, gefolgt von Cornelia Klockau (Eintracht Halberstadt) und Irmgard Eggert (Rennsteiglaufverein).

Über 10 Kilometer lief Thomas Kühlmann als Sieger in 36:45 min eine erfolgreiche Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft, auf den Plätzen folgten Enrico Dietrich (Germania Halberstadt) und Marcel Holland (NSV Wernigerode).

Schnellste Frau war Nadine Noack in Rekordzeit von 42:57 min vor Yvonne Brandecker (HGL) und Kim Hahne (SV Sorge).

Im 5-km-Lauf gewann Deaken Holland (NSV Wernigerode) in 21:26 min vor Aazrat Ali Shenwari (Königshütte) und Raiko Eggert (Halberstadt), im weiblichen Klassement siegte Schwester Melina Holland in 22:39 min vor Amy Dunkel (WSV Elbingerode) und Luisa Merkel (NSV Wernigerode).

Über 1,3 Kilometer feierte Adrian Lamm vom TSV Königshütte in 4:07 min einen Heimsieg, bei den Mädchen siegte Larissa Höhn vom Skiverein Hasselfelde in 5:01 min.

Den Kinderlauf entschieden Anton Scharun (FSV Grün-Weiß Ilsenburg) in 1:28 min und Liv Hildebrand (SV Hasselfelde) in 1:32 min in Rekordzeit zu ihren Gunsten.





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