Freitag, 27. Oktober 2017


Cross-Wettkampf Hüttenrode



Eine gut vorbereitete Wettkampfanlage, ein eingespieltes Kari-Kollektiv, schönes Laufgelände und entsprechendes Wetter boten beste Voraussetzungen für einen interessanten Wettbewerb.

Strecken zwischen 0,5 km und 9 km waren zu absolvieren. Unter ihnen auch 16 Sportler vom NSV Wernigerode, die den Kampf um die Plätze aufnahmen.

Mit 10 Ersten, 3 Zweiten, 2 Dritten und einem Vierten Platz waren Sie am erfolgreichsten unter allen Teilnehmern.

Mit besonderem Stolz nahmen unsere Jüngsten die Medaillen in Empfang.



Die Ergebnisse unserer Sportler:

Ak 7w Reinsdorf, Elsa 0,5 km 1. Platz
Ak 7m Steinbrecher, Henry 0,5 km 2. Platz
Kräker, Matti 0,5 km 4. Platz
Ak 8w Hesse, Elise 1,0 km 1. Platz
Ak 10m Stallmann, Lars 2,0 km 1. Platz
Ak 11w Schliephake, Tanja 2,0 km 2. Platz
Ak 11m Holland, Deaken 2,0 km 1. Platz
Ak 12w Grimmecke, Celina 3,0 km 1. Platz
Stadel, Amelie 3,0 km 3. Platz
Ak 13w Holland, Melina 3,0 km 1. Platz
Ak 16m Grimmecke, Jannis 6,0 km 1. Platz
Jun w Stallmann, Lena 6,0 km 1. Platz
He 31 Kühlmann, Thomas 9,0 km 1. Platz
He 41 Stadel, Eric 6,0 km 2. Platz
Fichtner, Lothar 6,0 km 3. Platz
He 51 Dahlhaus, Ulrich 6,0 km 1. Platz










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  Freitag, 27. Oktober 2017


Tour de Harz – Landesmeisterschaft Skiroller mit Höhen und Tiefen



Herrliches Herbstwetter begleitete die 138 Teilnehmer zum 4. Lauf der „Tour de Harz“ im Seebad Edderitz. Nach 2 Cross-Wettkämpfen und einem Skiroller Wettkampf ging es im klassischen Stil beim Rollern erneut um gute Platzierungen. Der SC 1927 Köthen war der Organisator dieses Wettkampfes.

15 Vereine aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nahmen daran teil. Darunter waren 11 Sportler vom NSV Wernigerode.

Deaken Holland spulte wie immer souverän seinen Lauf ab, ebenso seine Schwester Melina, beide sichere „Bänke“, wenn es um die vorderen Plätze geht - wiederum mit dem 1. Platz.

Celina Grimmecke konnte mit ihrem 2. Platz erneut ihre Beständigkeit unter Beweis stellen und bestimmt somit das Niveau der AK 12 eindeutig mit.

Lars Stallmann lag kurz vor dem Ziel noch auf Platz 3, wurde dann durch einen „Strauchler“ noch abgefangen.

Tanja Schliephake AK 11 wurde diesmal von einer Läuferin des SV Osdorfer Born auf den 4. Platz verwiesen.

Amelie Stadel hat eine echte „Hammergruppe“ erwischt, kämpfte sich aber fleißig durch und erlangte den 5. Platz.

Tom Wiese wurde leider von einer Zuschauerin behindert, kam zu Fall und belegte schließlich den 7. Platz.

Das Pech setzte sich dann unvermindert fort - Til Schliephake belegte den 6. Platz.

Lena Stallmann konnte mit ihrem 3. Platz ihre Gesamtposition festigen, hatte aber mit ihrer Gegnerin aus Oker ständig einen echten „Brocken“ wegzuräumen.

Solveig Siede - wie immer die Zuverlässigkeit in Person - bestätigte erneut ihre gute Form und belegte den 3. Platz.

Bei den Herren AK 41 - 46 hatte Eric Stadel die stärkste Teilnehmergruppe erwischt, belegte den 8. Platz und war immerhin als Zweitbester des SVSA.



Als Fazit bleibt: der Sport besteht zum Glück aus Höhen und Tiefen, nicht den Kopf hängen lassen, es geht immer wieder aufwärts.

Die Devise heißt: es wird weitergekämpft! Euch allen dafür alles Gute!









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  Dienstag, 24. Oktober 2017


40. Harzgebirgslauf – ein voller Erfolg für unseren Verein



Solch eine Jubiläumsauflage hätte sicher kaum jemand erwartet. So passte fast alles zusammen – Sonnenschein, recht angenehmes Laufwetter, fast 4000 Teilnehmer und als Krönung ein Streckenrekord, vier Gesamtsiege, ein zweiter Platz und etliche Platzierungen unter den Top-Ten.

Vielen Dank für diese überzeugenden Leistungen!



Hier eine Auflistung der Ergebnisse unserer NSV-Läufer:



2 km Brockenkinder-Lauf mit insgesamt 309 Teilnehmer/innen

männlich 1. Platz Holland, Deaken
62. Platz Stallmann, Lars
109. Platz Steinbrecher, Henri


5 km Lauf mit insgesamt 466 Teilnehmer/innen

weiblich 1. Platz Rippin, Alina Celine (mit neuem Streckenrekord)
2. Platz Holland, Melina
20. Platz Korzonnek, Susann
27. Platz Berke, Sybille
29. Platz Stadel, Amelie
55. Platz Wille, Carly
männlich 8. Platz Hensel, Nicolas
12. Platz Korzonnek, Christian
16. Platz Suttkus, Thorsten
38. Platz Stadel, Erik
200. Platz Flohr, Andreas


11 km Lauf mit insgesamt 888 Teilnehmer/innen

weiblich 8. Platz Albrecht, Frauke
9. Platz Siede, Solveig
14. Platz Fleig, Sabine
17. Platz Merkel, Luisa
21. Platz Stallmann, Lena
71. Platz Jödecke, Rita
85. Platz Dahlhaus, Susanne
130. Platz Schökel, Juliane
männlich 23. Platz Holland, Thomas
40. Platz Fleig, Hans-Eugen
89. Platz Woitschik, Volker
105. Platz Möbius, Dirk


Halbmarathon-Lauf mit insgesamt 781 Teilnehmer/innen

weiblich 45. Platz Köllner, Vanessa
männlich 4. Platz Göbel, Matthias
8. Platz George, Simon
64. Platz Korzonnek, Göran
249. Platz Glase, Rene


Marathon-Lauf mit insgesamt 925 Teilnehmer/innen

weiblich 1. Platz Noack, Nadine
männlich 1. Platz Kühlmann, Thomas
10. Platz Cabak, Guido
70. Platz Fleischer, Felix
119. Platz Ragoß, Daniel
428. Platz Dahlhaus, Ulrich
713. Platz Sattler, Heiko










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  Dienstag, 24. Oktober 2017


40. Harz-Gebirgslauf: Das Wetter gratuliert mit

Volksstimme vom 17.10.2017



3 896 Finisher, viele Überraschungen und sommerliche Witterung machen die Jubiläumsauflage zur absolut gelungenen Veranstaltung



Von Florian Bortfeldt

Schmetterlinge am Waldrand, Wespen rund um den allseits beliebten Kuchenstand und eine Zielsprecherin, die ohne Funktions- und Winterkleidung und dicke Wollmütze auskommt.

Alle, die am Sonnabend zur Traditionsveranstaltung nach Hasserode gekommen waren, hatten zunächst nur ein Gesprächsthema: das top Wetter. Wann bitteschön gab es beim Harz-Gebirgslauf schon einmal knapp über 20 Grad, einen strahlend blauen Himmel und Sonne satt?! Schaut man in die Wetteraufzeichnungen der Veranstaltung, kommt dem die erste Auflage nach der Wende von 1990 mit 17 Grad (gemessen auf dem Brocken) sehr nah. Auf Norddeutschlands höchstem Gipfel war es aber nicht so warm wie am Start-/ Zielbereich.

Sprecherin Christiane Schierhorn war die Freude über die sommerlichen Temperaturen jedenfalls anzusehen. Mit deutlich leichterer Bekleidung als in den Vorjahren empfing sie die Läuferschar im Zielbereich.



Streckenrekord hat Bestand

Sportlich gesehen hatten nicht nur die Veranstalter mit einigen neuen Streckenrekorden gerechnet. In erster Linie über den „langen Kanten“, hatte doch da Berglaufspezialist Thomas Kühlmann vom NSV Wernigerode angekündigt, die 2:39:05 Stunden von Steven Lambeck, aufgestellt 2000, angreifen zu wollen. Vor zwei Jahren verfehlte er diesen Wert um nur wenige Sekunden. Mit 2:45:06 Stunden kam er nicht über die Bestmarke hinaus.

Filip Vercruysse (SCB Berlin, 02:49:31) und Mathias Nahen (TV Jahn Bad Driburg, 03:03:41) folgten auf den Plätzen. Thomas Kühlmann zum eigenen Abschneiden: „Es war ziemlich windig ab dem Ilsetal, das machte die Sache zäh und da hatte man ja schon einige Kilometer in den Beinen.“ Zudem hätte es für den zweifachen Zugspitz-Extremlauf-Sieger kälter sein können, „aber da sind die Bedingungen ja für alle gleich“.

Den Doppelsieg des NSV perfekt machte bei den Frauen Nadine Noack. Nach 03:16:31 Stunden überquerte sie als Erste den Zielstrich. Nach dem Lauf in Bonn war es 2017 der zweite Marathon für sie. Ihr folgten Sarah Heßlich (TSV Cottbus, 03:31:55) und Barbara Drews (Non-Stop-Ultra Brakel, 03:32:52).

Den langen Sporttag gestartet hatten die zahlreichen Wanderer und Nordic Walker. Rafael Ott (NW Weserbergland, 1:17:54 Stunden) und Susanne Ristau (HGL Wernigerode, 1:28:06) waren die Schnellsten über 11 km Nordic Walking. Jens Thiele (SV Stockhütte, 2:59:50 Stunden) und Marion Knoop-Wente (TKH, 3:24:58) siegten über die längere 25-km-Distanz.



Rippin mit neuer Bestzeit

„Alles bewegt sich“ – dieses Motto des 40. Harz-Gebirgslauf traf dann auch für den Kinderlauf zu. Mit Seriensieger Jonathan Toppel (HGL), der nun erstmals über 5 km startete, fiel hier ein Topfavorit weg. Deaken Holland vom NSV Wernigerode startete richtig durch und kam beim Kinderlauf nach 08:33 Minuten ins Ziel. Rio Sternkiker (Schwedter Hasen, 08:52) und Lennox Reuter (Bebel-Schule Blankenburg, 09:16) folgten als nächstes.

Bei den Mädchen siegte Magdalena Walter (Francke Grundschule Wernigerode, 09:31 Minuten) vor Carla Litwin (Francke Grundschule, 09:40) und Katharina Fischer (10:04).

Einen neuen Streckenrekord gab es dann doch. Über die 5 km war Alina Celine Rippin nicht zu bremsen. Die Bestzeit von 2013 (19:20 Minuten von Thea Louise Thiel) verbesserte sie um mehr als eine Minute (18:18) und sorgte nebenbei für einen weiteren Sieg des NSV. Teamkameradin Melina Holland (21:07) machte den Doppelsieg perfekt. Auch Bronze ging nach Wernigerode, aber an den HGL. Yvonne Brandecker fehlten lediglich drei Sekunden zur Zweitplatzierten.

In der männlichen Konkurrenz siegte Marvin Frederik Küster in 17:06 Minuten. Arne Kapischke (OKMB Mark Brandenburg, 18:31) und Aurelio Kischkies (HGL, 18:57) kamen auch mit auf das Treppchen.

Das insgesamt sehr gute Abschneiden der Lokalmatadoren verdeutlichte der Doppelsieg der Herren auf der 11-km-Strecke. Fabian und Florian Lippe vom Harz-Gebirgslaufverein liefen als Erste ins Ziel. „Das ist sehr erfreulich“, meinte HGL-Vorsitzender Frank Harbrecht. Mit einer Zeit von 40:47 Minuten hatte der Jüngere fast eineinhalb Minuten Vorsprung. Vorne vertreten war der SV Teutschenthal mit Philipp Heinz. Er wurde Dritter der Männer und „Gold“ gab es für den SV bei den Frauen. Maria Heinrich freute sich in 49:23 Minuten über den Siegerpokal. Marion Bathen (51:20) und Doreen Baecke (Ohrekicker Wolmirstedt, 51:34) folgten ihr.

Über die Halbmarathonstrecke unterstrichen die Berliner Läufer ihre Vormachtstellung. Carsten Krüger (LAC Olympia 88 Berlin, 01:20:59 Stunden) siegte vor Martin Butzlaff (Harzer Teufel, 01:22:26) und dem Halberstädter Alexander Pusch (VfB Germania, 01:24:02).

Dessen Freundin Nadia Dagher aus Berlin kam nach 01:39:08 Stunde als erste Frau auf der Wiese an der Himmelpforte an. Es war ihr erster Sieg bei der zweiten Teilnahme nach 2012 in Hasserode. „Alex ist so begeistert von diesem Lauf, darum hat er mich mitgenommen“, berichtete die 22-km-Siegerin, „mir hat es auch gut gefallen“. Sie sprach von „super Bedingungen“. Und mit welcher Zielstellung war die Berlinerin angereist? „Spaß haben.“ Das ist dann wohl mehr als gelungen. Anne Barber (LC Ron-Hill Berlin, 01:41:41) und Melanie Konstanz Buhtz (Offenbacher LC, 01:42:09) folgten auf den Plätzen zwei bis drei.



Werbung für 41. Auflage

Ein positives Fazit zog Frank Harbrecht, der in erster Linie allen fleißigen Helfern dankte. „Das war ein langer Tag, ich ziehe den Hut vor jedem einzelnen, der von früh morgens bis abends dabei war. Als in der Hochschule Harz bereits die Sportlerparty mit der Ehrung der ‚City, Seen, Berge‘-Wertung begann und sich die ersten Aktiven den Muskelkater aus den Beinen tanzten, waren nebenan an der Himmelpforte noch immer einige mit dem Abbau beschäftigt.“

Harbrecht freute sich über die knapp 4000 Teilnehmer (3896) und das top Wetter: „Das war doch die bestmögliche Werbung für den 41. Lauf im nächsten Jahr.“ Zwar hatten die Verantwortlichen um Marketingchef Dietmar Ristau an der Spitze die 4000-Marke zum 40. angestrebt, für Harbrecht war die Zahl jedoch eher zweitrangig. „Ich brauche keine Teilnehmerrekorde, mit 4000 haben wir auch ein Limit erreicht. Ich bin damit absolut zufrieden. So lange wir die 3000-er Marke knacken ist alles gut, dann fahren wir keine Verluste ein.“ Angemeldet hatten sich im Vorfeld sogar 4436 Läufer und Wanderer. „Wenn die wirklich alle auf der Wiese gewesen wären“, so der HGL-Chef, „hätten die Umkleiden und Versorgungsstände nicht gereicht“. Auch so stieß man bei der Versorgung an Grenzen, wurde doch am Ende das Bier knapp. Entlang der Marathon-Strecke ging das Wasser aus. „An der letzten Verpflegungsstelle hat es nicht gereicht. Wir hatten bereits mit mehr Teilnehmern kalkuliert, aber nicht damit, dass diese auch mehr trinken. Bei den Temperaturen war das aber wohl nachvollziehbar“, erkannte Harbrecht später.

Neu war die Bühne für die Siegerehrungen. Waren Sprecher Klaus Oswald und seinen Assistentinnen Margitta Bönsch und Silvia Hoffmann bislang stundenlang dem feucht-kalten Herbstwetter ausgesetzt, gab es 2017 eine voll überdachte Variante. Die Idee hatte Dietmar Ristau. „Dieses Jahr bei dem Wetter hätten wir sie ausgerechnet nicht gebraucht, aber ich werde dafür plädieren, dass wir es beibehalten.“



Überraschungen zum 40.

Als kleine Überraschung gab es zum Jubiläum zudem das Harz-Gebirgslauflied, das die Veranstalter neu aufgenommen hatten und gleich mehrfach abspielten. Auf großen Schautafeln gab es dazu einen Einblick auf frühere Läufe, Sieger und Bestzeiten, „das ist super angekommen, für die Geschichte der letzten 40 Jahre haben sich etliche interessiert“, war auch Harbrecht begeistert.

Und auch das extra entworfene Finisher-Shirt war ein Renner. Schon im Vorfeld war es ausverkauft. Der HGL-Vorsitzende: „Die 500 Stück waren relativ schnell vergriffen, wir werden welche nachproduzieren.“ Ein weiteres „Bonbon“ zum Geburtstag: Jeder Finisher bekam eine Medaille, nicht nur wie üblich die Marathonis.

Überrascht war Frank Harbrecht bei den Laufzeiten, „ehrlich gesagt, hatten wir uns auf mehr Streckenrekorde vorbereitet. Das soll um Gottes Willen keine der Leistungen schmälern, aber auf fast allen Strecken waren die Sieger langsamer unterwegs als in den Vorjahren. Offenbar waren die Bedingungen doch nicht so optimal. Beim Halbmarathon muss man dazu wissen, dass die Strecke nach der Änderung 2016 erneut anspruchsvoller war, da ist es schwer, den Rekord zu brechen.“

Positiv: Eine echte Panne gab es trotz des großen Ansturms nicht. Harbrecht: „Alles reibungslos – das geht nicht, an einigen Stellen mussten wir wieder improvisieren. Erstaunlicherweise gab es aber mehr Einsätze der Sanitäter, nämlich 40 Behandlungen. Es gab wohl viele Stürze und muskuläre Verletzungen. Das macht auf der einen Seite stutzig, auf der anderen ist das bei 4000 Leuten nicht besorgniserregend. Das Wichtigste: Es gab keine lebensbedrohlichen Vorfälle. Auch die Polizei hat nichts beanstandet. Darum bleibt festzuhalten: Dieses 40. Jubiläum ist gelungen.“



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  Donnerstag, 12. Oktober 2017


Erfolgreiche Medaillenjagd - Skilanglauf Herbstleistungskontrolle am Grenzadler

Volksstimme vom 07.10.2017



Bei der Herbstleistungskontrolle der Skilangläufer, die gleichzeitig Bestandteil des DSV Jugendcup ist, lieferten die Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt erneut überzeugende Leistungen ab.



Beim Crosstest waren im Einzelstart auf der kupierten 2,5 Kilometer-Cross-Standardstrecke am Grenzadler, die seit 30 Jahren Grundlage für die Leistungsmessung ist, Strecken von 5 bis 10 Kilometern zu bewältigen.

Am zweiten Wettkampftag folgte ein Skirollerrennen im Skating-Stil, ebenfalls im Einzelstart durch die DKB-Arena. Jannis Grimmecke vom NSV Wernigerode, der seit Beginn des Schuljahres an der Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal trainiert, belohnte sich für seine fleißige Trainingsarbeit, in dem er im Crosslauf über 5 Kilometer mit einer Laufzeit von 17:41 Minuten mit Rang zwei seine erste Medaille auf nationaler Ebene errang.

Sieger in diesem Rennen der Altersklasse U16 wurde sein Trainingskamerad Ruben Kretschmar in 17:33 Minuten.

Max Kermer vom Skiverein Hasselfelde (seit 2016 am Sportgymnasium Oberhof) erkämpfte trotz vierwöchiger Verletzungspause in der Doppeljahrgangsklasse U18 über 7,5 Kilometer in einer Laufzeit von 26:17 Minuten einen beachtlichen fünften Rang, während der Sieg dem Dauertriumphator Friederich Moch vom WSV Isny (25:26 Minuten) vorbehalten blieb.

Vereinskamerad Michel Fräsdorf erzielte in 29:44 Minuten Rang 30 der insgesamt 39 Athleten.

In der Klasse U18 weiblich überzeugte abermals Jessica Löschke vom TSV Leuna (EdS Oberwiesenthal), die ihre Bestzeit vom Vorjahr über die 5 Kilometer-Distanz um 20 Sekunden unterbot. Mit einer Laufzeit von 19:44 Minuten musste sie lediglich der momentan sehr starken Amelie Hofmann vom WSV Isny den Vortritt lassen und sicherte sich ebenfalls Silber.

Tags darauf fand dieses Fernduell im Skirollerrennen seine Fortsetzung. Zu Beginn der 11,7 Kilometer sorgte ein Abstand im einstelligen Sekundenbereich der besten fünf noch für Hochspannung. Im weiteren Verlauf duellierten sich Jessica und Amelie abwechselnd um den Silberrang, während Linda Schumacher (SSV Geyer) in Führung lag. Erst auf dem letzten Kilometer, der über die Sägespänerunde führte, legte Amelie Hofmann nochmal zu und sicherte sich Silber.

Jessica zeigte sich mit ihrer Leistung und der Bronzemedaille dennoch sichtlich zufrieden, liegt auch in der Pokalwertung auf Rang drei.

Max Kermer hatte erneut Pech. Er zog sich bei einem Stolperer am Anstieg einen Muskelfaserriss zu und musste das Rennen nach zwei Runden, an aussichtsreicher Position fünf liegend, beenden.

In der Cupwertung befindet er sich an achter Stelle. Michel Fräsdorf, der sich momentan in Ausbildung befindet, zeigte im Feld der Sportschüler ein couragiertes Rennen und lief in 31:09 Minuten auf Rang 35 ein. Der Sieg ging erneut an Friedrich Moch in 26:26 Minuten.

Eine erneut gute Leistung zeigte auch Jannis Grimmecke, der lange Zeit um eine vordere Platzierung mitlief und erst in Runde drei Federn lassen musste. In 30:39 Minuten sicherte er sich den zehnten Platz und 16 Punkte in der Pokalwertung, an dessen dritter Stelle er sich befindet.



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