Freitag, 31. März 2017


Vorjahresrekord förmlich pulverisiert - Regensteinlauf knackt zu seiner 21. Auflage erstmals die Marke von 600 Teilnehmern

Volksstimme vom 21.03.2017



Zum Meldeschluss am Donnerstag waren es sogar schon 682 Teilnehmer, die sich für die fünf verschiedenen Laufstrecken angemeldet hatten. Das schlechte Wetter mit Wind und Regen war für viele Läufer dann wohl doch ein Grund, auf den Start zu verzichten. „Dennoch sind wir mit der Beteiligung sehr zufrieden, zumal es trotz der Witterungsverhältnisse noch zahlreiche Nachmeldungen am Wettkampftag gab“, freute sich Abteilungsleiter Matthias Heede über den Rekord von 605 Teilnehmern, die von Schirmherr und Bürgermeister Heiko Breithaupt auf die Strecke geschickt wurden.

Im Hauptlauf über 13,9 Kilometer trug sich Thomas Kühlmann zum zweiten Mal nach 2014 in die Siegerliste ein, mit einer Siegerzeit von 48:14 min verwies der NSV-Läufer die beiden Germania-Athleten Enrico Dietrich und Danilo Reiche auf die Podiumsplätze.

Bei den Damen verwies Katrin von Iven (Ascania Aschersleben) die beiden Halberstädter Eintracht-Läuferinnen Nadine Pohl und Cornelia Klockau auf die Plätze.

Bereits ihren siebten Sieg in der Damenkonkurrenz, die offiziell über 9,5 Kilometer gewertet wurde, feierte Yvonne Brandecker vom Harz-Gebirgslaufverein. Sie überquerte nach 43:05 min den Zielstrich, mit Frauke Albrecht (Nordischer Skiverein) und Ines Kraft folgten zwei weitere Wernigeröderinnen auf dem Podium.

Das Männerklassement entschied hier Toni Gehne vom SC Magdeburg vor dem Ilsenburger Mathis Eggert zu seinen Gunsten.

Einen weiteren Sieg für den Sportclub aus der Landeshauptstadt gab es im Jedermannlauf. SCM-Leichtathletin Lina Köhler hatte nach 5,9 Kilometern mit 26:27 Minuten neun Sekunden Vorsprung auf die drei Jahre jüngere Lea Brandecker vom Harz-Gebirgslaufverein.

Im Klassement der männlichen Starter gab es einen Dreifachfachtriumph für die Evangelische Stiftung aus Neinstedt mit Sieger Nassir Abdikadir (22:28 min) an der Spitze.

Erfreulich große Felder gab es in den Kinderläufen, die aufgrund der hohen Starterzahlen zum ersten Mal geteilt wurden. Sowohl der Kindergartenlauf als auch der 1,3-km-Lauf wurde getrennt nach Mädchen und Jungen gestartet.

Auf der 600 m-Strecke erzielten Mica Wildenhayn (SC Buntenbock) in 2:34 min und Mathilda Hanf (TSG GutsMuths Quedlinburg) in 2:42 min die besten Zeiten, bei den Mädchen musste sich die Wernigeröderin Luisa Hempel nur um eine Sekunde geschlagen geben.

Mit Lena Kohlbaum (3.) und Heinrich Wolke (2.) war der Harz-Gebirgslaufverein zweimal auf dem Podium vertreten.

Noch erfolgreicher waren die HGL-Athleten im 1,3-km-Schnupperlauf, dem Dreifacherfolg von Lara Charleen Eigert, Carla Litwin und Laura Christin Zier bei den Mädchen ließen Jonathan Toppel und Felix Wehr einen Doppelsieg bei den Jungen folgen.

Als Verein mit den meisten Teilnehmern tat sich diesmal die Handball-Abteilung der SG Stahl Blankenburg hervor, die mit insgesamt 43 Teilnehmern an den Start ging. „Ein großes Dankeschön geht im Namen aller Starter an die vielen Sponsoren, durch die vielen Sachpreise und finanziellen Spenden erhielten wieder alle Sieger und Platzierten in der Gesamt- und Altersklasssenwertung neben den Medaillen und Urkunden auch Präsenten“, berichtet Matthias Heede.

Ein großes Dankeschön richtete er auch wieder an die zahlreichen Helfer und Unterstützer des Laufes: „Angefangen vom Technischen Eigenbetrieb der Stadt über den Feuerwehrverein bis zu den zahlreichen Mitgliedern und Eltern der jüngeren Athleten der Leichtathletik-Abteilung, die wieder eine tolle Arbeit geleistet haben.“ Die Ergebnisse vom 21. Regensteinlauf folgen in Kürze im Harzer Sportkurier.

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  Freitag, 31. März 2017


Teilnehmerrekord - Leichtathletik Blankenburg (fbo)

Volksstimme vom 20.03.2017



Bei regnerischen und kühlen äußeren Bedingungen wurde am gestrigen Sonntag der 21. Regensteinlauf in Blankenburg durchgeführt.

Über die 9,5 km der Frauen siegte Yvonne Brandecker (HGL Wernigerode, 43:05 min) vor Frauke Albrecht (NSV Wernigerode, 45,22 min) und Ines Kraft (Wernigerode, 47:28 min).

Bei den Männern kam Toni Gehne (SC Magdeburg, 34:01 min) mit deutlichem Vorsprung vor Mathis Eggert (Ilsenburg, 42:00 min) und Johannes Pick (SC 1927 Köthen, 42:14 min) ins Ziel.

Über 13,9 km der Männer triumphierte Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode 48:14 min) vor Enrico Dittrich (49:57 min) und Danilo Reiche (beide Germania Halberstadt, 52:14 min).

Bei den Frauen siegte Katrin von Iven (LSG Askania Aschersleben, 1:11,51 h) vor Nadine Pohl und Vereinskameradin Cornelia Klockau (beide MSV Eintracht Halberstadt, beide 1:14,34 h).

Sie liefen Hand in Hand ins Ziel.

Mit 603 Teilnehmern wurde zudem ein neuer Rekord aufgestellt. Allein am Starttag gab es 70 Nachmelder.

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  Freitag, 31. März 2017


Erfolgreiche Läufer beim 35. Wasa-Lauf in Celle



Wie in jedem Jahr nahmen auch im März 2017 einige Läufer unseres Vereins am 35. Internationalen Celler Wasalauf teil.

Dieser gehört zu den größten Volksläufen in Deutschland und ist gleichzeitig der Auftakt zur Volkslauf-Saison. Er bietet eine breite Palette von Lauf-Distanzen für Jung und Alt und führt unter anderem durch die Fachwerk-Altstadt der malerischen Stadt Celle am Rande der Lüneburger Heide.

Mit fast 10000 Startern und tausenden Zuschauern bietet er eine imposante Kulisse und einen entsprechenden Rahmen.

Drei Sportler vom NSV Wernigerode haben unseren Verein toll präsentiert.

Allen voran Nadine Noack, die auf der längsten Strecke über 20 km mit 408 Gesamtteilnehmern, im weiblichen Teilnehmerfeld mit einem Vorsprung von 2,33 min diesen Lauf gewann.

Dritte wurde mit einem Rückstand von 3,24 min Elke Rosenthal von Lok Blankenburg.

Auch Guido Cabak - schon mehrmaliger Teilnehmer - trat über 20 km an und erzielte einen 19. Platz in seiner Altersklasse 10.

Frauke Albrecht - schon fast zum Inventar des Wasa-Laufes gehörend - lief auf der 10 km Strecke ein beherztes Rennen und erreichte unter den 1.530 Teilnehmern den 11. Platz aller weiblichen Teilnehmer und den 5. Platz in ihrer Altersklasse.

Unseren drei Langstrecklern herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg bei den kommenden Läufen!

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  Freitag, 31. März 2017


Winterausklang bei der Landesmeisterschaft im Staffellauf am Sonnenberg



Nach einer ereignisreichen Wintersaison 2016/2017 mit vielen Höhepunkten wurden im März die Wettkämpfe mit der Landesmeisterschaft im Staffellauf abgeschlossen. Die Skilangläufer aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hatten in den zurückliegenden Wintermonaten mehr Glück mit dem Wetter als in den vergangenen Jahren. Die meisten Wettkämpfe wurden am Sonnenberg bei guten Schneebedingungen und entsprechenden Temperaturen durchgeführt.

Insgesamt gingen 42 Staffeln an den Start, 3 vom NSV Wernigerode.



Die Jungen der AK 8/9 mit Elias Hebner, Lars Stallmann und Lucas Leu belegten den 5.Platz.

Die Staffel der AK 12/13 mit Amelie Stadel, Tom Wiese, Til Schliephake belegten den 3.Platz.

Die Damenstaffel mit Lena Stallmann, Josephine Ziemba, Franziska Dahlhaus wurden Fünfte.



Allen Startern unseren Dank für ihren Einsatz.



Noch ein Wort zu den Leistungen unserer Sportler sowohl im Training als auch bei den Wettkämpfen in der vergangenen Wintersaison.

Hochachtung vor allen - mit positiver Einstellung, Kampfbereitschaft und Siegeswillen haben sie die Saison maßgeblich mitgestaltet. Wer fast jedes Wochenende bei Wind und Wetter unterwegs ist und 2 - 3-mal in der Woche trainiert, hat sicher mehr als ein Lob verdient!

Herzlichen Dank an alle - macht weiter so!

Hier noch der schon obligatorische Tipp:

Stelle dir dein Ziel oft genug vor – und es wird passieren – mit Leidenschaft und Herz gelingt Vieles!

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  Samstag, 18. März 2017


Skilangläufer zum Finale des Deutschen Schülercups noch einmal in Topform - Alina Rippin erkämpft erneut Silbermedaille



Im bayrischen Ruhpolding, prominenter Austragungsort im Biathlonzirkus, fand das Finale des Deutschen Schülercups der Skilangläufer und Biathleten statt.

Für die Skilangläufer standen in der Chiemgau-Arena ein Freistil-Techniksprint am Freitag, der Massenstart in der klassischen Technik am Samstag sowie die Staffelläufe am Sonntag auf dem Programm. Da es im Vorfeld erhebliche Niederschläge und Tauwetter gegeben hatte, mussten die Skispringer und Kombinierer in diesem Jahr ihr Finale in Oberstdorf austragen. Auch am Donnerstag fielen nochmals ergiebige Mengen Regen, was das offizielle Training für die aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer erschwerte. Glücklicher Weise stabilisierte sich das Wetter während der Wettkampftage und es zeigte sich sogar die Sonne.

Beim Techniksprint in freier Technik über die Distanz von 900 Metern erzielte Alina Rippin vom NSV Wernigerode ein hervorragendes Ergebnis. Zunächst auf Rang drei gelistet, konnte sie sich zur Siegerehrung am Abend sogar über die Silbermedaille freuen, da sich ihre Konkurrentin bei einem Hindernis 10 Sekunden Zeitstrafe einhandelte.

Vereinskamerad Jannis Grimmecke gelang Rang 24. Cedric Sikorski vom TSV Leuna lief auf Platz 17 ein, Angelina Straub vom WSV Elbingerode schaffte es auf Rang 40.



Am Folgetag standen beim Massenstartrennen die längsten Streckenlängen der Saison an. Je nach Altersklasse mussten auf einer 2km Schleife 6, 8 bzw. 10km absolviert werden.

Zusätzliches Erschwernis waren die hohen Temperaturen die am Nachmittag den ohnehin durchnässten Schnee aufweichten.

Mit Alina Rippin ging die Altersklasse 14 weiblich als erstes ins Rennen. Sie konnte ihre gute Form bestätigen und lief bis zum Schluss um die Medaillenränge mit. Erst am Schlussanstieg konnten sich einige Läuferinnen um wenige Meter von der Führungsgruppe lösen, bis zur Zielgeraden blieb es aber um jede Platzierung spannend. Schließlich konnte Alina den achten Rang erkämpfen. Mit lediglich 12 Sekunden auf die Siegerin ein abermals zufriedenstellendes Ergebnis für Heimtrainer Thomas Kühlmann und Thomas Hedderich.

Cedric Sikorski knüpfte über 8km an das Ergebnis vom Vortag an und fand sich erneut auf Rang 17 wider.

Jannis Grimmecke hatte in der Altersklasse 15 männlich mit 5 Runden und 10km die längste Strecke zu bewältigen. Auch hier gab es ein bis zum Schluss spannendes Rennen um die Platzierungen. Während es immer wieder Ausreißer aus der Spitzengruppe gab, kämpfte sich Jannis nach anfänglichen Schwierigkeiten in den letzten beiden Runden mit Aussicht auf eine Top 10 Platzierung zurück, musste aber letztlich der Aufholjagd Tribut zollen und erzielte mit einer Zeit von 35:50 min Rang 20.

Angelina Straub aus Elbingerode kämpfte sich Tapfer durch den knöcheltiefen Sulzschnee und verbesserte sich zum Vortag auf Rang 37.

Die Siegerinnen und Sieger in den Gesamtwertungen ließen sich am Abend bei der großen Abschlusssiegehrung im Kurhaus im Beisein der Sportdirektorin des DSV Karin Orgeldinger feiern. So durfte auch Alina Rippin auf die große Bühne, da ihr mit den Platzierungen zwei und acht der Sprung auf Rang sechs der Gesamtwertung gelang.

Zum Abschluss wurde am Sonntag ein Staffellauf über alle Klassen ausgetragen, bei der erstmalig ein Meistertitel vergeben wurde. In der festgelegten Reihenfolgen 15 männlich, 15 weiblich, 14 männlich und 14 weiblich bildete auch das Team aus Sachsen-Anhalt eine Staffel. Aufgrund des Sieges und des vierten Platzes in den Vorjahren, durften die Sportler mit Nummer 3 an den Start gehen. Jannis Grimmecke lief an und kam innerhalb der Spitzengruppe zum Wechsel. Auf Rang 13 liegend setzte Angelina Straub das Rennen fort und übergab an Cedric Sikorski, der seinerseits wieder Platzierungen gut machen konnte. Alina Rippin lief abermals ein beherztes Rennen und eroberte als Schlussläuferin Rang 22 von 37 Staffeln. Dabei gelang ihr sogar innerhalb ihrer Altersklasse nochmals die zweitschnellste Laufzeit.









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  Samstag, 18. März 2017


Zum Abschluss geht‘s an die Grenzen - „Tour de Harz“ endet mit Landesmeisterschaften „Lange Strecke“ und Berganstiegslauf



Volksstimme vom 08.03.2017



Die schwersten Prüfungen für die Skilangläufer hatten sich die Organisatoren zum Schluss aufgehoben, binnen 30 Stunden hatten die Skilangläufer zwei anspruchsvolle Wettkämpfe zu absolvieren.

Den Anfang machte die Landesmeisterschaft „Lange Strecke“, die am Sonnabend vom Ski Club Buntenbock auf dem Sonnenberg ausgerichtet wurde. Entsprechend ihren Altersklassen mussten die Skilangläufer in der klassischen Technik Distanzen von zwei bis zu 30 Kilometern zurücklegen.

Insgesamt 124 Starter waren angetreten, neben wichtigen Punkten für die Tourwertung ging es auch um die begehrten Landesmeistertitel und Medaillen. Die Skivereine aus dem Harzkreis präsentierten sich dabei einmal mehr sehr erfolgreich, mit Liv Hildebrand, Paula Ranft, Jean Michel Fräsdorf (alle Skiverein Hasselfelde), Deaken Holland und Albert Engelmann (beide WSV Benneckenstein), Alina-Celine Rippin und Jannis Grimmecke vom NSV Wernigerode sowie Stefanie Wetterling (WSV Elbingerode) liefen acht Athleten zu Gold. Fünf Silber- und sieben Bronzeränge rundeten das starke Abschneiden der Ostharzer ab.









Der Abschluss der „Tour de Harz“ wartete am Sonntagnachmittag mit dem Berganstiegslauf, in Anlehnung an die „Tour de Ski“ kletterten die Athleten am Braunlager Wurmberg mit Langlaufbrettern die Hexenritt-Piste hinauf.

Im Gegensatz zum Vorjahr war für alle Starter nach 400 Metern Endstation, da auf dem oberen Streckenabschnitt bis zur ehemaligen Schanze nicht genügend Schnee zur Verfügung stand. In einem reibungslosen Wettkampf unter der Regie des WSV Benneckenstein mussten die Aktiven im feuchten und tiefen Schnee an ihre Grenzen gehen, zeitweise machte auch noch starker Schneefall den Athleten zu schaffen.

Beim ein oder anderen, vor allem bei den Jüngsten, ging der Wettkampf nicht ohne Tränen über die Bühne. Bei den jüngsten Athleten setzten zunächst die beiden „Leibchenträger“ Liv Hildebrand (Skiverein Hasselfelde) in 6:07 min und Deaken Holland (WSV Benneckenstein) 4:39 min starke Richtmarken, auch Tanja Schliephake (NSV Wernigerode) kämpfte sich mit viel Ehrgeiz zum Sieg in der U10 weiblich.

In der Altersklasse 13 liefen Albert Engelmann vom WSV Benneckenstein (4:15 min) und Amy Fabienne Dunkel vom WSV Elbingerode in 4:25 min zu souveränen Siegen, die Benneckensteiner Seriensiegerin Melina Holland musste diesmal mit Platz zwei Vorlieb nehmen.

Die beiden NSV-Athleten Alina-Celine Rippin (U14) und Jannis Grimmecke (U15) unterboten in 3:52 min und 3:19 min als erste die Vier-Minuten-Grenze, im weiblichen Bereich gelang dies keiner weiteren Starterin.

Ihre Vereinskameradinnen Franziska Dahlhaus (Jugend U18) und Solveig Siede (Damen 41) liefen in 5:01 min bzw. 4:23 min ebenfalls zum Altersklassensieg, in den männlichen Konkurrenzen gelang dies Jean Michel Fräsdorf (SV Hasselfelde, 3:29 min) in der U18, Max Wetterling (WSV Elbingerode, 4:15 min) bei den Junioren U20 und Marcel Holland vom WSV Benneckenstein mit einer Zeit von 3:22 min bei den Herren 31.

Die Zeit von Jannis Grimmecke wurde nur von zwei Startern unterboten, schnellster der insgesamt 113 „Kletterer“ war Daniel Debertin von Eintracht Braunschweig in 3:07 min.

Informationen und Ergebnisse zur Gesamtwertung der „Tour de Harz“ folgen.









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  Mittwoch, 08. März 2017


Oberförster-Ulrichs-Lauf – ein voller Erfolg



Nach den Wetterkapriolen Ende Februar glaubte wohl kaum jemand daran, dass man noch Wettkämpfe im Skilanglauf durchführen könnte.

Aber die Natur hat uns wiederum eines Besseren belehrt – es hatte neu geschneit.

So konnte vom Skiclub Oker der „Tour de Harz“ Wettkampf Nr. 8 – ein klassischer Einzellauf – bei besten Bedingungen am Sonnenberg ausgeführt werden.

Auf den Strecken über 1,2,4,5,10 und 15 km, die sich gut gespurt präsentierten, war unser Verein mit 12 Wettkämpfern vertreten, die sich recht achtbar schlugen. 16 Vereine aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und dem Hessischen Skiverband mit 141 Sportlern nahmen den Kampf um die Medaillen in Angriff.

Mit 4 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze konnten wir uns hinter dem SC Buntenbock auf Platz 2 einordnen. Durch diese Erfolge konnten unsere Sportler ihre Platzierungen bei der „Tour de Harz“ Gesamtwertung weiter festigen.



Die Ergebnisse des Laufes:
Strecke Platzierung Name
1 km 3. Platz Hebner, Elias (9 männlich)
1 km 4. Platz Stallmann, Lars (9 männlich)
2 km 1. Platz Schliephake, Tanja (10 weiblich)
2 km 3. Platz Grimmecke, Celina (11 weiblich)
4 km 7. Platz Wiese, Tom (12 männlich)
4 km 3. Platz Schliehake, Til (13 männlich)
5 km 1. Platz Rippin, Alina Celine (14 weiblich)
5 km 1. Platz Grimmecke, Jannis (15 männlich)
5 km 3. Platz Dahlhaus, Franziska (18 weiblich)
5 km 3. Platz Stallmann, Lena (U20 weiblich)
15 km 2. Platz Kühlmann, Thomas (He 21-36)
5 km 1. Platz Siede, Solveig (Da 41-46)










Die letzten beiden Wettkämpfe der Tour de Harz – lange Strecke klassisch und Berganstiegslauf - können also sehr optimistisch angegangen werden.



Auch diesmal eine sprichwörtliche Unterstützung für unsere Sportler:

Im Training zahlst du immer wieder aufs Konto ein, was du dann wiederholt im Wettkampf davon abbuchen kannst!

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  Samstag, 04. März 2017


Wintersportler beweisen Kreativität - Skilangläufer kämpfen im Crosslauf um Edelmetall



Volksstimme vom 01.03.2017



Auch ohne -oder auf Resten – ihres weißen Untergrundes haben die Wintersportler aus Sachsen-Anhalt am Wochenende im Harz bei den 8. Landesjugendspielen ihre Medaillengewinner ermittelt Auch das ist Wintersport in Sachsen-Anhalt! Mangels Schnee wurde bei den 8. Landesjugendspielen in den Wintersportarten im Harz kurzerhand improvisiert.

So fand das Skispringen in Wernigerode auf Matten statt und die Skilangläufer absolvierten auf Schneeresten am Waldschlösschen in Benneckenstein einen anspruchsvollen Parcours im Crosslauf mit Hindernissen.

Das tat dem Ehrgeiz und der guten Stimmung bei den jungen Sporttalenten, die aus Elbingerode, Wernigerode, Leuna, Benneckenstein, Hasselfelde, Köthen, Harzgerode, Wippra und Rothenburg angereist waren, keinerlei Abbruch.

Bei der Eröffnung der Spiele hatten die Organisatoren vom Landessportbund und den Wintersportverbänden darauf hingewiesen, dass Sachsen-Anhalts Weltmeister im Rennrodeln Tatjana Hüfner und Toni Eggert oder Skisprung-Olympiasieger Andreas Wank ihre sportlichen Karrieren allesamt als Sieger der Landesjugendspiele in Sachsen-Anhalt begonnen haben.

Das sorgte für zusätzliche Motivation unter den jungen Wintersportlern.

Bei den Skilangläufern absolvierten die 14-jährige Alina-Celine Rippin (NSV Wernigerode) und der 13 Jahre alte Albert Engelmann (WSV Benneckenstein) den Crosslauf am schnellsten und wurden für die besten Leistungen der Winterspiele geehrt.

Mit sechs Siegen präsentierten sich die Nachwuchsathleten vom Nordischen Skiverein (NSV) Wernigerode in Topform, der Skiverein Hasselfelde siegte in drei Konkurrenzen.

Bei den Skispringern dominierten Kim Amy Duschek (Ski-Klub Wernigerode) bei den Mädchen und Gregor Dietrich (WSV Harzgerode) in der Jungen-Konkurrenz.

Die Schanzenanlage im Zwölfmorgental in Wernigerode erlebte mit den Landesjugendspielen nach dreijähriger Pause wieder einen Wettkampf. Der gastgebende Ski-Klub Wernigerode präsentierte sich mit drei Goldmedaillengewinnern überaus erfolgreich.

Auch Merle Probst bei ihren ersten Sprüngen und Frieder Stoor in den Altersklassen Schüler 7/8 siegten auf ihrer Heimschanze.

Als beste Rennrodler wurden Lilly Sophie Bierast (Schierke/9 Jahre) und Manuel Grädner (Blankenburg/8 Jahre) ausgezeichnet. Die Rodler hatten ihre Sieger bereits im Vorfeld auf der Kunsteisbahn in Oberhof und der Natureisbahn in Schierke ermittelt. Dieses Wochenende war im Harz aufgrund des Temperaturanstiegs kein Wettkampf mehr möglich.

Die besten Talente in allen drei Sportarten wurden beim abschließenden Rahmenprogramm der Sportjugend Sachsen-Anhalt in der Schierker Baude für die besten Leistungen in ihrer Sportart ausgezeichnet.

Die Ehrungen für die erfolgreichsten Wintersportler nahmen unter anderem Sportminister Holger Stahlknecht, die Landtagsabgeordnete Angela Gorr und der Landrat des Harzkreises, Martin Skiebe, vor. Die Siegerehrungen, eingebettet in ein buntes Rahmenprogramm, bildeten den würdigen Abschluss der 8. Landesjugendspiele der Wintersportler Sachsen-Anhalts.



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  Samstag, 04. März 2017


Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ – Schüler des GHG waren dabei



von Birgit Kaworek



Mit einer kleinen, aber leistungsstarken Mannschaft nahm das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium aus Wernigerode auch in diesem Jahr wieder am Bundesfinale JtfO in den Wintersportdisziplinen teil.

Neben einer Mannschaft des Herder Gymnasiums aus Merseburg vertraten sie damit das Land Sachsen – Anhalt im Wettbewerb der Schulen aus allen Bundesländern. Ausgetragen wurde das Winterfinale vom 19.02. bis zum 23.02.2017 im sportbegeisterten Nesselwang/Allgäu.

Trotz widriger und schwierigster Wetter- bzw. Schneebedingungen gelang es den Gastgebern, u. a. mit Hilfe ihrer Partnergemeinde, dem österreichischen Nesselwängle, faire Bedingungen für alle Skisportler zu gewährleisten.

Die Mädchenmannschaft des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums wetteiferte mit 23 weiteren Finalisten im Skilanglauf um den Sieg. Bei dieser als Mannschaftswettbewerb angelegten Sportart gilt es einen anspruchsvollen Hindernisparcours sowie einen Staffellauf in kürzester Zeit zu absolvieren.

Auf beide Disziplinen wurden die Schülerinnen durch ihren Trainer Thomas Kühlmann langfristig vorbereitet. Dennoch schnellte die Anspannung vor jedem dieser Wettbewerbe in die Höhe, z. T. auf Grund der vielen teilnehmenden Sportgymnasien oder durch die zu bewältigenden Hindernisse. Sie löste sich erst mit dem Startschuss.

Bereits am ersten Wettkampftag erkämpften sich die fünf Mädchen, Angelina Straub, Amy F. Dunkel, Alina C. Rippin, Melina Holland und Sophie Dieckmann, einen beachtlichen 10. Platz in der Mannschaftswertung, den sie am zweiten Tag durch Platz 14 von 44 gemeldeten Staffeln erfolgreich verteidigen konnten.

Der Sieg in ihrer Altersklasse ging in diesem Jahr an das Sportgymnasium Oberhof. Und bei der abendlichen Siegerehrung stand das Ziel der Mädchen für 2018 bereits fest: JtfO-Winterfinale in Schonach – wir kommen wieder!!!

Sie hoffen auch beim nächsten Mal auf die tatkräftige Unterstützung durch den Skiverband Sachsen – Anhalt, der den Kleinbus für die Reise bereitstellte und auf die Hilfe des NSV Wernigerode, der mit seinem Trainer Thomas Kühlmann und Material zur erfolgreichen Wettkampfteilnahme beitrug.







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  Donnerstag, 02. März 2017


Talenttag hätte mehr Kinder verdient - 20 Mädchen und Jungen absolvieren Technikparcour und interessante Spiele auf Langlaufbrettern



Volksstimme vom 20.02.2017



Waren im Vorfeld noch über 50 Kinder für den Talenttag angemeldet, so fanden durch eine kurzfristige Absage zweier Schulklassen lediglich 20 Mädchen und Jungen aus vier Grundschulen den Weg nach Drei Annen Hohne. „Es ist schon enttäuschend, wenn man bedenkt, wieviele Schulen wir angeschrieben haben“, waren sich Thomas Hedderich, Sportkoordinator des Skiverbandes Sachsen-Anhalt, und Landestrainer Holger Stein einig. Den Lehrerstreik vom Vortag konnten die enttäuschten Organisatoren als Argument kaum nachvollziehen. Vielmehr dürfte es die Bequemlichkeit vieler Schulen gewesen sein, die ihren Kindern einen schönen Tag mit sportlicher Beschäftigung an frischer Luft und bei herrlichem Sonnenschein vorenthielten.

Schon am Vorabend hatten die Verantwortlichen vom Deutschen Skiverband und NSV Wernigerode am Einstieg in die Hohnekopfloipe einen interessanten Parcour aufgebaut.

Vom Slalom durch Stangen, über das Durchfahren von Torbögen, einer „Acht“ und eines „Rückwärtstores“ bis hin zum Übersteigen von Hindernissen und einem Sprung über eine kleine Schanze hatte dieser Kurs einige Herausforderungen zu bieten.

Egal ob Anfänger, die teilweise das erste Mal auf Skilanglauf-Brettern standen, oder die aktiven Skilangläufer vom WSV Benneckenstein, WSV Elbingerode oder NSV Wernigerode – das Skilaufen bereitete allen Beteiligten großen Spaß. Viel Spaß bereitete den Kindern auch das Ski-Memory.

Zwei Staffelteams traten hier gegeneinander an, die Wege zu den Karten mussten natürlich auf Ski zurückgelegt werden. Zum Abschluss konnten alle Kinder ihre Fortschritte noch einmal auf dem Parcour unter Beweis stellen, der in schnellstmöglicher Zeit absolviert werden musste.

Bei Nudeln und Stockbrot am Feuer konnten sich die Kinder und Betreuer im „HohneHof“ stärken und den ereignisreichen Tag Revue passieren lassen.

Der Skiverband Sachsen-Anhalt bedankt sich beim Nationalpark Harz, mit dessen Unterstützung der gelungene Skilanglauf-Talenttag durchgeführt werden konnte.

„Auch der Gaststätte ,HohneHof‘, den Nachwuchsbeauftragten des Deutschen Skiverbandes und den Helfern vom NSV Wernigerode gilt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement“, so Thomas Hedderich, Sportkoordinator des Skiverbandes Sachsen-Anhalt.







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