Freitag, 26. Februar 2016


Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics – Winterfinale vom 21.2. bis 25.2.2016 in Schonach (Sportarten Skilanglauf, Ski Alpin, Skisprung)



Jugend trainiert für Olympia ist einer der größten Schulwettbewerbe der Welt. Dabei zählt nicht die Leistung des Einzelnen sondern die Leistung als Team. Über spannende Vorrunden auf Kreis-, Regional- und Landesebene kämpfen die Mannschaften in verschiedenen Sportarten um die Teilnahme beim größten Highlight – dem Bundesfinale.



Das Bundesfinale der Wintersportarten Skilanglauf, Ski Alpin und Skisprung fand in diesem Jahr vom 21.2. bis 25.2.2016 in Schonach im Schwarzwald statt. Besonders stolz schaute das Gerhart – Hauptmann – Gymnasium Wernigerode diesem sportlichen Höhepunkt entgegen. Seit langem war es endlich wieder gelungen, eine Mannschaft für den Skilanglauf zusammenzustellen.



Dank der guten Vorbereitung in ihren Heimatvereinen standen mit Amy Fabienne Dunkel, Alina Celine Rippin, Gion Haschke, Maximilian Wagner und Louis Hapeof motivierte Langläufer bereit, nicht nur das Wernigeröder Gymnasium sondern auch das Land Sachsen – Anhalt im Schwarzwald entsprechend zu vertreten. Besonders spannend war es auch für sie, sich auf dieser Wettkampfebene nun mit Gleichaltrigen aus der gesamten Bundesrepublik zu messen. Wobei besonders Amy Fabienne Dunkel, Alina Celine Rippin und Gion Haschke schon einige Wettkampferfahrungen mitbringen, da sie zum Landeskader Sachsen-Anhalts im Skilanglauf gehören.



Die Gymnasiasten trafen am Wettkampfort in der Wettkampfklasse der 5.-7. Klassen (WK IV) auf ein gut besetztes Starterfeld mit insgesamt 25 Mannschaften aus allen Bundesländern.



Eine besondere Herausforderung für alle Teilnehmer dieses Winterfinales waren die wechselnden Wetterbedingungen. Mit großem Aufwand hatte der Veranstalter bei frühlingshaften Temperaturen die Loipen präpariert. Doch schon am 1. Wettkampftag verlangte Dauerregen den Wettkämpfern alles ab. Jeder Starter hatte einen anspruchsvollen Technikparcour über 1 km zu durchlaufen. Mit einem 11. Platz als Zwischenergebnis schauten die Harzer Langläufer optimistisch auf den 2. Wettkampftag. Endlich einsetzender Schneefall verwandelte den Wettkampfort über Nacht in eine angemessene Kulisse für die nun stattfindenden Staffelläufe. Und diese bedeuteten für alle Mannschaften Höchstspannung, Teamgeist und Kampf um jeden Platz.



Dominierende Mannschaft in der WK IV war nach zwei spannenden Wettkampftagen die Uplandschule Willingen aus Hessen. Die Wernigeröder Gymnasiasten erreichten einen erfolgreichen 8. Platz und hatten damit die Erwartungen mehr als erfüllt. Erleichtert konnten sie nun die am Abend stattfindenden Siegerehrungen und die große Abschlussfeier genießen.



Ohne Unterstützung wäre es dem GHG allerdings nicht möglich gewesen, dieses sportliche Event zu bestreiten. Der Dank der Schule gilt daher vor allem dem Trainer des NSV Wernigerode, Thomas Kühlmann, der nicht nur für die umfassende Betreuung sondern auch für gut gewachste Ski sorgte. Ebenso half der NSV Wernigerode bei der Bereitstellung des Skimaterials und der Skiverband Sachsen-Anhalt stellte das Fahrzeug für die Reise zur Verfügung.







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  Freitag, 26. Februar 2016


Rippin und Grimmecke mit überlegenem Sieg



Nach langem Warten konnte endlich wieder ein Skilanglauf-Wettkampf im Harz durchgeführt werden.



Die Sportler des SVSA und aus Niedersachsen mussten sich seit Ende Januar bis Ende Februar in Geduld üben, um ihre Kräfte zu messen. Die Wettkampf-Reise durch die Wintersaison 2015/2016 verlief doch mehr als holprig - einfach verrückt.



Dank an den SC Buntenbock der unter schwierigen Bedingungen am Sonnenberg in Niedersachsen den Sprint Wettkampf nachholte. Allerdings nur einen Kurzstrecken Wettkampf in der Freistil-Technik.



Mit nur 8cm Schneeauflage bei -5°C war eine maschinelle Präparierung der Loipen nicht möglich. Auf niedergetretenen Schnee erfolgte um 18:00 Uhr bei Flutlicht der Start über 600m,1000m und 1500m.



Im Gegensatz zu anderen Wettkämpfen, wo die Ausdauer gefragt ist sind die Sprintstrecken doch recht kurz und nicht bei jedem beliebt. Man muss also „Laufen bis zum Anschlag“.



Am Start hatten sich diesmal 101 Sportler aus 13 Vereinen gefunden, darunter waren 7 vom NSV Wernigerode, um bei doch recht ungewohnten Bedingungen den Sprint aufzunehmen. Alle Teilnehmer des NSV Wernigerode konnten erneut achtbare Ergebnisse erzielen.



Celina Grimmecke als Jüngste startete in der AK 10 über 600m und erreichte ein sehr gutes Ergebnis. Mit nur 6 Sekunden Rückstand zur Mitfavoritin vom SK Oker festigte sie ihren 1. Platz in der Pokalwertung der „Tour de Harz“.

Bei den Jungen der AK 12 lief Til Schliephake wiederum ein solides Rennen. Mit seinem 3. Platz über 1km und 10 Sekunden Rückstand zum Sieger festigte er den 3. Platz in der Pokalwertung.

Alina Celine Rippin eine sichere Bank für die Plätze 1 und 2, unterstrich eindeutig ihre Favoritenrolle in der AK 13 weiblich über 1km. Mit 15 Sekunden Vorsprung zu ihrer härtesten Konkurrentin vom SK Oker zeigte sie eine starke Leistung. Erstaunlich ihre Ausgeglichenheit auf allen bisher gelaufenen Strecken.

Wie bei allen bisherigen Rennen zeigte der Topfavorit der AK 14 männlich über 1km Jannis Grimmecke seine Überlegenheit. Schon beim Deutschen Schülercup zeigte er unter den besten Schülern Deutschlands mit seinem 20. Platz seine Stärke. Auf Jannis ist in jeder Form Verlass und so wird er auch höchst wahrscheinlich die „Tour de Harz“ gewinnen.

Franziska Dahlhaus belegte den 2. Platz bei den 16 jährigen Mädchen. Sie unterstrich ihre Beständigkeit, ist aber sicher auch eine stärkere Distanzläuferin. In der Tour ist sie aber gefestigte zweite.

Für Lena Stallmann war es wichtig ihren 3. Platz in der Tour-Wertung der AK 18 weiblich zu verteidigen. Mit ihrem 4. Platz hat sie dieses Ziel sicher erreicht.

Im Herrenbereich 21-36 Jahre wurde Thomas Kühlmann diesmal dritter. Auf der sehr kurzen Distanz über 1,5km konnte er seine überragende Ausdauerqualität nicht so einsetzen. Als einziger Vertreter seiner Klasse konnte er bisher von fünf „Tour de Harz“ Wettkämpfen drei gewinnen und wird bestimmt bei derzeit zwei ausstehenden Wettbewerben seinen minimalen Rückstand von einem Punkt noch wett machen können.



Insgesamt also eine ordentliche Vorstellung der Sportler des NSV Wernigerode, die für die zwei ausstehenden schwierigen Wettkämpfe – den Skiathlon und den Berganstiegslauf – recht zuversichtlich stimmt.



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  Montag, 29. Februar 2016


Jannis Grimmecke - NSV Wernigerode - mit gutem Ergebnis beim Deutschen Schülercup



Das Wetter, speziell die Wintersaison 2015/16, ist den Wintersportlern besonders den Skilangläufern nicht gerade wohlgesonnen. Sowohl international, als auch national musste bis zum heutigen Zeitpunkt ständig improvisiert werden.

Der Terminkalender der Skiverbände Sachsen-Anhalt und Niedersachsen muss daher immer wieder verändert werden. Dank des kurzfristigen Einsatzes des SV Kirchzarten und der Unterstützung weiterer Vereine aus dem Hochschwarzwald konnten noch Wettkämpfe absolviert werden.



So konnte der vom SC Girkhausen mangels Schnee zurückgegebene Deutsche Schülercup und der Deutschland-Pokal kurzfristig in den Schwarzwald verlegt werden.

Im Nordic-Center am Notschrei in etwa 1200m Höhe wurden den Athleten recht gute Bedingungen geboten.

Jannis Grimmecke vom NSV Wernigerode-AK14-hatte das Glück auf Grund seiner guten Vorleistungen, für den SVSA zwei weitere Wettkämpfe zu bestreiten. Allerdings musste er sich mit Sportlern aus 36 Vereinen Deutschlands u.a. der Schüler-Elite aus Bayern, Schwarzwald, Thüringen, Erzgebirge und anderen Landesverbänden auseinandersetzen.

Am Samstag stand für die Jungen der AK14 ein Prolog über 0,9km in der klassischen Technik auf dem Plan. Für Jannis sprang dabei ein 27. Platz heraus. Bei 47 Teilnehmern in seinem Starterfeld eine recht ansprechende Leistung.



Am Tag darauf wurde dann der Pursuit, ein Skating Verfolgungsrennen über 5km mit den Zeitrückständen vom Vortag gelaufen. Hier konnte sich Jannis als guter Skater weiter verbessern und sich über den 20. Platz freuen. Dieser brachte ihm immerhin 6 Pokalpunkte und den 22. Platz in der Pokalwertung.



An beiden Tagen mussten die Wettkämpfer sehr schwierige Bedingungen meistern. Ständiger starker Schneefall und Temperaturen um die Null Grad machten das Wachsen der Ski zu einer Lotterie.

Dank seiner Willensstärke, seiner sehr positiven Einstellung zu seinem Sport und seiner recht guten Lauftechnik hat Jannis alle Probleme gelöst und war von den Harzer Startern (4) in seiner Altersklasse der Beste. Damit hat er bewiesen, auch im Harz können bei Nutzung aller Möglichkeiten und dem Einsatz gebündelter Kräfte im Langlaufbereich ordentliche Ergebnisse erzielt werden.

Voraussetzung dafür ist – alle ziehen an einem Strang in eine Richtung und sind sich einig über das zu erreichende Ziel!

Jannis Grimmecke und seinen sportlichen Mitstreitern weiterhin viel Erfolg.







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