Freitag, 27. April 2018


Gebührender Abschluss nach 10 Wettkämpfen



Am Samstag, den 14. April 2018 fand die diesjährige Tour de Harz ihren Abschluss.

Die neunte Ausgabe, der mittlerweile wichtigsten regionalen Wettkampfserie der Langläufer/-innen endete nach zehn Wettkämpfen, je fünf im Sommer und Winter, mit der Abschlussfeier am vergangenen Wochenende im Goethesaal Rübeland.

Im August 2017 startete die Saison mit dem Berganstiegslauf in Wernigerode. Neun weitere Wettkämpfe der Tour-Serie folgten, ein bunter Mix an Crossläufen, Skiroller-Wettkämpfen sowie Skilanglaufrennen in klassischer und freier Technik. Über 350 Sportler und Sportlerinnen nahmen insgesamt über die Wettkampfserie teil und eiferten um Punkte in der Tour-Wertung. Wer nach zehn Wettkämpfen die meisten Punkte auf dem Konto hat, trotz Streichergebnissen, darf sich über das gelbe Leibchen der Tour de Harz freuen.



Den Ausklang der Wettkampf-Serie, die der Skiverband Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Skiverband ausrichtet, bildet eine gebührende Abschlussveranstaltung, um die Sportler und Sportlerinnen zu ehren, die sich dies mit ihrem Trainingsfleiß, Einsatz, Kampfgeist, Siegeswillen, Schweiß, den ein oder anderen Muskelkater, aber auch viel Freude und Spaß redlich verdient haben.

Über 150 Sportler, Sportlerinnen, Trainer/-innen, stolze Eltern, Geschwister und Angehörige folgten der Einladung des Skivereins Hasselfelde e.V., dem diesjährigen Ausrichter der Tour de Harz-Abschlussveranstaltung und kamen zum Saisonabschluss im Goethesaal zusammen.

Jeweils die Erst- bis Sechsplatzierten Sportler und Sportlerinnen der Altersklassen U8 männlich/weiblich bis Herren 71 durften sich neben den gelben Leibchen des Tour-Siegers/der Tour-Siegerin in der jeweiligen Altersklasse über tolle Pokale und Urkunden freuen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Skiverein Hasselfelde e.V. für die Unterstützung in der Vorbereitung, Organisation und Umsetzung der Veranstaltung.



Der feierliche Rahmen der Veranstaltung wurde zudem genutzt, um die erfolgreichen Nachwuchstalente des Skiverbandes Sachsen-Anhalt zu ehren.

Jessica Löschke (TSV Leuna), die am Sportgymnasium Oberwiesenthal trainiert, erzielte den Gesamtsieg beim Deutschland Pokal in der Altersklasse U18 weiblich und durfte aufgrund ihrer überragenden Leistungen bei der Junioren-WM in Goms (Schweiz) teilnehmen.

Skispringerin Josephin Laue (SFV Rothenburg) holte ebenfalls den Gesamtsieg des Deutschlandpokals nach Sachsen-Anhalt und nahm an internationalen Wettbewerben teil.

Max Kermer (Skiverein Hasselfelde e.V.) trainiert am Sportgymnasium Oberhof und erzielte den dritten Platz als Jahrgangsbester der Gesamtwertung im Deutschlandpokal der U18 männlich.

Nachwuchssportler/-innen, wie Alina Rippin, Jannis Grimmecke (beide Sportgymnasium Oberwiestenthal) und Melina Holland (alle drei NSV Wernigerode), Cora Löschke, Cedric Sikorski (beide Sport. Oberwiesenthal) vom TSV Leuna, Amy Dunkel (WSV Elbingerode) und Michel Fräsdorf (Skiverein Hasselfelde e.V.) wurden für ihre guten Leistungen im Schülercup und Deutschland-Pokal der vergangenen Saison ausgezeichnet.



Ein Dank für die Unterstützung über die gesamte Saison hinweg und für die Abschlussveranstaltung gilt unseren Sponsoren und Unterstützern PS-Umzüge, Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH, Hasseröder Brauerei, Harzköhlerei Stemberghaus, Sport Barz, Autohaus Wernigerode, Reiseeck am Finkenherd, PSFU Wernigerode GmbH, KAP36, Hasseröder Ferienpark, Fielmann WR, Sport Hanisch, Der Brockenwirt, Sport Luck, Nordic Pro, Autohaus Wentorf & Schenkhut GmbH und dem Tourismusbetrieb der Stadt Oberharz am Brocken.



Hier findet ihr die Urkunde der Vereinswertung.









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  Mittwoch, 11. April 2018


Ein Hoch auf die „sportlichen Raketen“ - Wernigerode zeichnet die erfolgreichsten Athleten des vergangenen Jahres aus

Die guten Seelen ihres Sportvereins – das sind Frauke Albrecht, Peter Simm und Uwe Wetzstein. Für ihre Verdienste sind sie bei der Wernigeröder Sportlerehrung ausgezeichnet worden.

Volksstimme vom 05.04.2018



Von Andreas Fischer

Immer wieder Beifall und lobende Worte: In der Stadtfeldsporthalle sind am Dienstag die erfolgreichsten Wernigeröder Sportler des vergangenen Jahres geehrt worden – die besten von 7500 Aktiven, die in den 53 Sportvereinen der Stadt regelmäßig ihrem Hobby nachgehen.

Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos) würdigte die Sportler als gute Botschafter der Stadt. „Der Sport in Wernigerode hat eine gute Heimstatt gefunden, auch dank der zahlreichen Investitionen in die Sportstätten.“ So nannte er unter anderem den Neubau der Turnhalle „Unter den Zindeln“, zahlreiche erneuerte Sportanlagen und auch die jüngst eingeweihte Schierker Feuerstein-Arena.

Frauke Albrecht, Peter Simm und Uwe Wetzstein, die sich alle drei seit vielen Jahren in ihrem Verein engagieren, durften sich in das Ehrenbuch der Stadt eintragen.



An 365 Tagen im Jahr für Schützlinge da

Frauke Albrecht ist seit 1990 im Nordischen Skiverein Wernigerode aktiv und nunmehr seit längerem im Vorstand. Sie gilt als zielstrebig und fleißig, wie es in der Laudatio hieß. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit und im Vereinsehrenamt ist sie selbst sportlich aktiv, vor allem bei vielen Langlaufveranstaltungen, so unter anderem beim Harzgebirgslauf, Brockenlauf, Schweriner Seenlauf und anderen Wettkämpfen.

Peter Simm vom Harz-Gebirgslaufverein wurde in der Laudatio als „sportliche Rakete“ bezeichnet. Er engagiert sich von 365 Tagen im Jahr an 165 für seine Schützlinge oder ist mit der Organisation von Wettkämpfen beschäftigt. Der Wernigeröder, der zweimal Jugend-Vizemeister geworden war, gebe nun seine Erfahrungen und sein Wissen an junge Sportler weiter - und dies schon seit über 40 Jahren, hieß es in der Würdigung.

Jahrelange Tätigkeiten in vielen Bereichen des Sports prägen das Leben von Uwe Wetzstein. Seine Liebe zum Turnen wurde 1969 durch die Teilnahme am Deutschen Turn- und Sportfest geweckt 1976 wurde er Fachübungsleiter Geräteturnen und engagiert sich seitdem. Seit 1990 ist er als Übungsleiter im WSV Rot-Weiß in der Abteilung Turnen. Dort trainiert er jeden Freitag Kinder. Auch als Läufer, Mitglied im Ski-Klub, im Alpenverein und an vielen anderen Stellen ist Uwe Wetzstein aktiv und hat, wie es in der Laudatio hieß, „vielen jungen Menschen seine Begeisterung weiter gegeben“.



Rot-Weiß ist mitgliederstärkster Verein

Auch Dr. Hans-Peter Stöckmann, der zu den Gründungsmitgliedern des Behinderten- und Rehabilitationssportvereins gehört, sollte geehrt werden. Da er aber nicht teilnehmen konnte, soll die Auszeichnung während einer der nächsten Stadtratsitzungen nachgeholt werden.

Die Ehrungen wurden bereichert von Geräteturnern des MTV Germania Silstedt, den Darbietungen der „Dymatix“-Cheerleader und der Kickboxer vom Harzer Sportverein Wernigerode. Das Happy Groove Orchestra sorgte für die musikalische Umrahmung.

Peter Gaffert lobte zudem all jene, die als Hausmeister und Hallenwarte technisch das Sporttreiben unterstützen, außerdem die Eltern, die ihre Kinder zum Training und zu Wettkämpfen fahren.

Auch Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die sich um das Vorbereiten und Ausrichten der Sportlerehrung kümmerten, sagte er Dankeschön, ebenfalls den Sponsoren, die zum Gelingen des Beisammenseins nach den Ehrungen beitrugen.

Hintergrund: Im Harzkreis gibt es knapp 400 Sportvereine mit etwa 35 227 Mitgliedern. Mitgliedsstärkster Verein in Wernigerode ist der Wernigeröder Sportverein Rot-Weiß 1949 mit 1229 Mitgliedern. Der Verein hat sogar noch Zuwachs erhalten durch Aufnahme von Mitgliedern aus den insolventen Vereinen für Karate, Trend- und Gesundheitssport. Zur Sportlerehrung eingeladen wurden 120 Sportler und Trainer, ebenfalls dabei waren Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie die Mitglieder des Runden Tisch Sports und Eltern.



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  Mittwoch, 11. April 2018


Alina Rippin glänzt mit Bestzeiten - Finale beim Deutschen Schülercup im Schwarzwald / Staffel belegt den elften Platz

Im Finale des Deutschen Schülercups im Skilanglauf ist es am Nordic Center Notschrei im Schwarzwald nochmal ums Ganze gegangen.

Volksstimme vom 05.04.2018



Von Ingolf Geßler

Es standen die entscheidenden Wettkämpfe um die Platzierung in der Gesamtwertung und den Titel des Deutscher Schülermeister in der Altersklasse 15 bevor.

Beim Techniksprint im freien Stil ließ die frisch gekürte Sportlerin des Jahres im Harzkreis – Alina Rippin vom NSV Wernigerode – aufhorchen. Sie kam mit einem Vorsprung von zwei Sekunden als deutlich Schnellste ihres Jahrgangs über die mit zahlreichen Technikelementen versehenen 1100 Meter ins Ziel.

Dies reichte nicht für eine Medaille, da sie gleich zu Beginn des Kurses an einer Slalomstange einfädelte, was mit einer zehn Sekunden Zeitstrafe belegt wurde und letztlich Rang sechs bedeute.

Das gleiche Schicksal ereilte Cora Löschke vom TSV Leuna, die in der Altersklasse 14 mit 20 Sekunden Zeitstrafe eine vordere Platzierung verpasste und auf Rang 30 zurückfiel.

Amy Dunkel (WSV Elbingerode) bewegte sich ähnlich gut und blieb als einzige fehlerfrei. Doch sie stürzte im bereits tiefläufigem Schnee und kam auf Rang 22 ein.

Cedric Sikorski (TSV Leuna) meisterte die Technikelemente souverän, übersah aber eine Beinarbeitszone und musste sich durch Zeitstrafe mit Rang 24 zufrieden geben.

Im Massenstart in klassischer Technik griff Alina Rippin noch einmal an und versuchte sich in der Spitzengruppe um die spätere Siegering Pia Schratt (Buchenberg) zu behaupten.

Dies fiel ihr allerdings zunehmend schwerer, da ihr durch vorangegangener Krankheit die Kraft fehlte. Sie biss sich dennoch durch und erzielte mit Rang sechs erneut ein super Ergebnis.

In der Gesamtwertung fehlten ihr mit 97 Punkten nur drei Zähler zu einem Podestplatz.



Alina Rippin läuft beste Zeit im Staffelrennen

Cora Löschke und Amy Dunkel liefen über die sechs Kilometer ebenfalls ein gutes Rennen und hatten mit Rang 14 und 19 unter fünf Prozent Rückstand zur starken Siegzeit von Charlotte Böhme aus Stützengrün.

Cedric Sikorski hatte mit acht Kilometern eine Runde mehr zu absolvieren und wurde 27.

Nach einer gut organisierten und unterhaltsamen Siegerehrungsveranstaltung, bei der auch DSV-Präsident Dr. Franz Steinle allen Beteiligten seinen Dank aussprach, stand zum Abschluss die Verbandsstaffel an.

Diese wurde von Cora Löschke ins Rennen geführt, die lange Zeit in der Spitzengruppe mitlief und auf Amy Dunkel übergab. Sie musste sich in der Altersklasse 14 gegen die Jungs behaupten, was ihr ausgezeichnet gelang.

Alina Rippin führte die Staffel an dritter Position mit abermals schnellster Laufzeit aller Mädels auf Rang zehn.

Cedric Sikorski sicherte dem Team Sachsen-Anhalts mit einem beherzten Rennen Rang elf unter 34 Staffeln.









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  Mittwoch, 11. April 2018


Osterläufer im Schneegestöber - 37. Ilsenburger Oster-Ilsetallauf / Mehr als 300 Teilnehmer / Überraschung über 17 km

Mehr als 300 Aktive trotzten dem miesen Wetter. Nur ein Grad über Null, dazu permanenter Schneeregen – es gab sicherlich schon bessere Bedingungen beim traditionellen Osterlauf in Ilsenburg.

Volksstimme vom 04.04.2018



Von Florian Bortfeldt

Eine Absage stand offensichtlich im kleinen Harzstädtchen nie im Raum. Frank Reinecke vom Veranstalter Brockenlaufverein dazu: „Wir haben versucht, es anders zu lösen als die Kollegen vom SV Lok Blankenburg, die ja leider vor zwei Wochen den Regensteinlauf absagen mussten. Wir wollten die Veranstaltung auf jeden Fall durchziehen, es gab auch eine Ausweichstrecke, aber die Hauptstrecke war gut belaufbar. Und wie gesagt, im Unterschied zu Blankenburg, kommen hier die Einsatzfahrzeuge überall hin. Das hat oberste Priorität.

Ein Wermutstropfen war dennoch der Schnee bzw. dessen Folgen. Die aufgesprühten Pfeile waren an einigen Stellen bedeckt. Dadurch hat sich der spätere Sieger verlaufen. Das ist ärgerlich.

Die Starterzahlen stimmen uns positiv: Es gab kaum Absagen, auf den beiden langen Strecken waren mehr als 100 Teilnehmer dabei, für dieses Wetter ein voller Erfolg. Das spricht für das Traditionsbewusstein. Außerdem war es ja der Jahresauftakt. Ostern im Harz ist für viele auch gesetzt.“

Zum überraschenden 17-km-Sieger, Lokalmatador Thomas Kühlmann wurde „nur“ Zweiter, meinte Reinecke: „Dass er schneller als Thomas ist, spricht für ihn. Er ist eben kein ‚Nobody“. Der Hamburger Jan Simon Hamann blieb über 17 Kilometer als Einziger unter einer Stunde Laufzeit (59:31 min). Ihm folgten mit Thomas Kühlmann und Fabian Stagge (beide NSV Wernigerode) zwei im Harzkreis bestens bekannte Athleten. Kühlmann erkannte die Stärke des Hamburgers an, er selbst konzentriert sich ab sofort auf sein Studiumabschluss mit Masterarbeit. Der Sport kommt in den nächsten Monaten ausnahmsweise erst an zweiter Stelle.



Heimsieg bei den Frauen

Die mehrfache Brockenlaufsiegerin und Ilsenburgerin Sonka Reimers war über die lange Strecke beste Frau. Mit Mandy Heyral aus Halberstadt schaffte es als Dritte eine weitere Harzerin auf das Podest. Zweite wurde Corinna Maaß (Maxwells Demons).

Die 9-km-Distanz entschied der frühere Halberstädter Danilo Reiche (LG Sempt) für sich. In 30:58 min absolvierte er die Strecke. Sein ehemaliger Teamkamerad Enrico Dietrich (VfB Germania Halberstadt) folgte mit knapp einer Minute Rückstand. Für die LG Braunschweig, vor allem bei den Kindern sehr zahlreich vertreten, lief der Drittplatzierte Süleyman Kuzguncu (32:10 min).

Die Wernigeröderin Yvonne Brandecker (HGL) benötigte 39:23 min, um als Erste durch das Ziel zu kommen. Knapp zwei Minuten später folgte Elke Rosenthal vom SV Lok Blankenburg, die Hand in Hand mit Ehemann Donald die Ziellinie überquerte. Sandra Klementz (LAV Bad Harzburg, 44:21 min) sicherte sich „Bronze“.

Der Braunschweiger Nachwuchs bestimmte ganz klar den 1,7-km-Kinderlauf. Moritz Fellner (5:37 min), Jonas Kruse (5:42 min) und Jannes Elsner (5:51 min) starteten alle für die LG. Die Braunschweiger Phalanx durchbrach bei den Mädchen Melina Holland (NSV) als Zweite. Anna Malena Wolff Lopez (5:54 min) war 15 Sekunden schneller und Caroline Marie Viole neun Sekunden langsamer als die Harzerin.

Erstmals als Sprecher agierte Andreas Kruse vom BLV. „Er hat das gut ausgefüllt“, so Reinecke, „und ist damit eine Option für den Brockenlauf“. Kruse, der auf Anfrage sofort sein Einverständnis für die neue Aufgabe signalisiert hatte, war dem Wetter über mehrere Stunden voll ausgesetzt. Ein Problem stellte das für ihn nicht dar. „Da trägt man lange Unterhose, Handschuhe – als Läufer merkt man die Kälte nicht. Später wird warm geduscht und alles ist gut.“ Er lobte abschließend die große Gemeinschaft, „der BLV ist ein richtig cooler Verein. Hier herrscht großer Zusammenhalt, jeder hilft mit“.



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  Mittwoch, 11. April 2018


Finanzspritze für Harzer Vereine

Erlös des Herrenabends kommt Nachwuchsförderungen und Forschung zu Harzer Traditionen zugute

Volksstimme vom 04.04.2018



Von Andreas Fischer

Vier Wernigeröder Vereine können sich freuen: Sie haben eine Geldspritze von insgesamt 5600 Euro erhalten. Beim Herrenabend, der im November veranstaltet wurde, kamen 17 520 Euro an Spenden zusammen, die komplett im Einzugsgebiet der Harzer Volksbank vergeben werden.

Landrat Martin Skiebe (CDU) überreichte die symbolischen Schecks, nachdem bei einem ersten Termin am 9. März bereits insgesamt 3500 Euro an vier Vereine aus Drübeck und Darlingerode überreicht wurden. Da die Teilnehmer des Herrenabends ihr Essen selbst bezahlten und die Referenten auf Honorare verzichteten, sei die hohe Summe zusammengekommen, erläuterte der Landrat.

Den größten Anteil des Geldes erhielt diesmal der Förderverein der Hochschule Harz mit 3600 Euro. Das Geld soll für zwei Deutschlandstipendien verwendet werden. Martin Skiebe würdigte die Verbindung von Hochschule und Wirtschaft der Region und bewertete das Geld als Anerkennung für die Hochschule Harz, die sich regional in hervorragender Weise engagiere. Angela Gorr, die seit dem Jahr 2006 dem Hochschulförderverein vorsteht, nahm das Geld dankend entgegen.

Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt erhielt 1000 Euro. Das Geld soll für die Fortführung der populärwissenschaftlichen Arbeit des in Wernigerode angesiedelten Zentrums HarzKultur verwendet werden. Annette Schneider-Reinhardt sowie Kathrin Pöge-Alder waren zur Entgegennahme der Auszeichnung erschienen. Sie nutzten die Geldübergabe, um für die nächste eigene öffentliche Veranstaltung zu werben. Am Freitag, 13. April, findet um 17 Uhr eine Führung durch das Kloster Ilsenburg mit Lesungen über traditionelle Sagen im Harz, verbunden mit einem Konzert, statt. Musik des 19. Jahrhunderts soll erklingen.

Zur Förderung der Nachwuchsarbeit des Wintersportvereins sind die 500 Euro gedacht, die Gerd Kellermann als stellvertretender Vorsitzender entgegennahm. Er versicherte, dass der etwa 70 Mitglieder zählende Verein die Nachwuchsarbeit auch künftig als einen seiner Schwerpunkte ansehen wird.

Ebenfalls 500 Euro, auch für die Nachwuchsarbeit bestimmt, erhielt der Nordische Skiverein Wernigerode. Melanie Rippin nahm das Geld dankend entgegen. Auch sie versicherte, dass ihr Verein für die Förderung des Nachwuchses das Geld sehr gut gebrauchen könne.



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