Freitag, 28. April 2017


Gelbe Trikots zum Tour-Abschluss - Gelungene Abschlussveranstaltung der „Tour de Harz“ in St. Andreasberg

Volksstimme vom 27.04.2017



Von Ingolf Geßler



Nachdem im Vorjahr der NSV Wernigerode eine gelungene Abschlussveranstaltung auf die Beine gestellt hatte, war in diesem Jahr Eintracht Braunschweig als Organisator an der Reihe. Nach der Begrüßung durch die Präsidenten der beiden Landesverbände, Walter Lampe (Niedersachsen) und Dr. Rüdiger Ganske (Sachsen-Anhalt), wurde zunächst die Siegerehrung vom finalen Wettkampf der „Tour de Harz“ nachgeholt.

Unter der Regie vom WSV Benneckenstein wurde die zehn Stationen umfassende Wettkampfserie mit dem Berganstiegslauf am Braunlager Wurmberg abgeschlossen.

Im Anschluss ging es an die Vergabe der „Gelben Leibchen“ und Pokale für die Gesamtsieger der diesjährige „Tour de Harz“. In insgesamt 29 Kategorien wurden die Gewinner und Platzierten aufgerufen, die Skivereine aus dem Harzkreis stellten 13 Gesamtsieger.

Am erfolgreichsten war dieses Jahr der Skiverein Hasselfelde mit vier Siegern, gefolgt vom NSV Wernigerode, WSV Benneckenstein (jeweils drei Siege), WSV Elbingerode (zwei Siege) und Hüttenröder Skiverein (ein Sieg).

Damit traten alle fünf Vereine aus dem Harzkreis mit einem Siegerpokal die Heimreise an.

Zehn Athleten siegten mit der Maximalpunktzahl von 140, wobei nur sieben der insgesamt zehn Rennen in die Wertung gingen.

Erfolgreichste Einzelstarter waren Liv Hildebrand (Skiverein Hasselfelde) und Albert Engelmann (WSV Benneckenstein), die alle zehn Konkurrenzen gewannen.

Auch Deaken Holland (neun Siege, einmal Zweiter) sowie die beiden NSV-Skiläufer Jannis Grimmecke und Alina-Celine Rippin, die bei all ihren neun bzw. acht Starts gewannen, dominierten ihre Altersklassen.

Das Rahmenprogramm mit Altenauer Spielmannszug und musikalischer Einlage des Skilangläufers Gerhard Fiedler (WSV Clausthal-Zellerfeld) rundeten die Abschlussveranstaltung ab. Auch den Sponsoren, Blankenburger Wiesenquell und Swix, sagen die Vereine ein herzliches Dankeschön.









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  Freitag, 28. April 2017


Nadine Noack überragt als drittbeste Frau - Harzer Trio überzeugt bei Deutsche Post-Marathon in Bonn - Guido Cabak knapp unter drei Stunden

Volksstimme vom 15.04.2017



Bei sommerlichen Temperaturen, aber ungünstigen Windbedingungen, haben die drei Harzer Elke Rosenthal (SV Lok Blankenburg), Nadine Noack und Guido Cabak (beide NSV Wernigerode) den 17. Bonn Marathon gemeistert. Über 13000 Läufer aus aller Welt waren am Start, an der Strecke sorgten knapp 200000 Zuschauer für gute Stimmung entlang des Rheins.

Nadine Noack und Elke Rosenthal hatten sich langfristig und intensiv gemeinsam vorbereitet und wollten jeweils ihre bisherigen Bestzeiten „knacken“.

Nadine Noack (W35) lief ein starkes Rennen und kam nach der Kenianerin Prisca Kiprono (2:49:42 h) und der Russin Irina Haub (3:07:00 h) sehr überraschend als Gesamtdritte mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:07:27 Stunden ins Ziel.

Über diese Zeit war Noack selbst am meistens überrascht, die anschließende komplizierte Dopingkontrolle ertrug die Harzerin mit Humor.

Elke Rosenthal hatte auf der abwechslungsreichen Strecke frühzeitig Probleme und konnte ihr Potenzial durch eine allergische Reaktion beim Frühstück nicht voll ausschöpfen. Die Lok-Läuferin rettete sich mit guten 3:14:24 Stunden ins Ziel und gewann trotz widriger Umstände als Gesamtachte und Dritte Ihrer Altersklasse W45 noch die interne „Post-Wertung“.

NSV-Läufer Guido Cabak hatte im Vorfeld Zweifel an seinen Straßenlauf-Qualitäten, die er aber nach tollen 2:58:49 Stunden und den Plätzen 28 der Gesamtwertung und Fünf in seiner Altersklasse M 35 ad acta legen kann.

Es gewann wie im Vorjahr der Kenianer Edwin Kosgei in 2:13:45 Stunden.









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  Freitag, 21. April 2017


Neuer Name, gleiche Qualität

Volksstimme vom 19.04.2017



Obwohl das Wetter nicht das allerbeste war – Sonnenschein wechselte sich mit kurzen Regenschauern ab –, konnte sich der Brockenlaufverein Ilsenburg über 378 Zieleinläufer und damit eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr (364) freuen. Nicht nur zahlenmäßig machte der erste Jahreshöhepunkt des BLV Ilsenburg positive Schlagzeilen, auch die Zeiten der Topläufer waren hervorragend.

Den Anfang machte Danilo Reiche. Der Halberstädter Germania-Läufer wiederholte auf der 8,5-km-Strecke seinen Vorjahreserfolg und unterbot in 29:35 min den sechs Jahre alten Streckenrekord seines langjährigen Trainingsgefährten Alexander Pusch um acht Sekunden.

Mit 25 Sekunden Rückstand folgte Abdelkab Zaroualaadel von der LG Eintracht Frankfurt, mit dessen Namen Sprecher Bernd Minnich seine liebe Mühe und Not hatte, auf Rang zwei.

Im Kampf um den Bronzerang setzte sich Enrico Dietrich (Germania Halberstadt) vor den beiden Lippe-Brüdern Florian und Fabian vom Harz-Gebirgslaufverein Wernigerode durch.

Bei den Frauen stand eine HGL-Läuferin ganz oben auf dem Treppchen, auch Yvonne Brandecker wiederholte in einer Siegerzeit von 38:12 min ihren Vorjahreserfolg.

Auf dem langen Kanten triumphierten ebenfalls zwei bekannte Gesichter.

Bei den Männern war es wie erwartet Thomas Kühlmann, der in 58:19 min „nur“ 30 Sekunden vor seinem Trainingspartner Matthias Göbel einlief.

Der Abstand auf den Dritten, Enrico Wiessner (LG Berlin Ultrateam), war mit über vier Minuten schon deutlich größer.

Auch bei den Frauen überquerte ein bekanntes Gesicht die Ziellinie, allerdings mit neuem Namen. Als Diana Lehmann ist sie Rekordsiegerin beim Brockenlauf und hält den Streckenrekord im Oster-Ilsetallauf.

Nach langer Pause und Heirat war die Potsdamerin nun als Diana Heyder wieder mal in Ilsenburg am Start, von ihrer Stärke hat sie nichts eingebüßt. Mit der Siegerzeit von 1:15:20 h hatte sie im Ziel fast vier Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Im 1,7-km-Nachwuchslauf demonstrierte einmal mehr die LG Braunschweig ihre Stärke. Hinter den Siegern Moritz Fellner (5:39 min) und Anna Malena Wolff López (6:01 min) platzierten sich auch die beiden HGL-Läufer Jonathan Toppel (3./5:43 min) und Lea Brandecker (2./6:12 min) auf dem Podium.









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