Neuigkeiten rund um den Nordischen Skiverein Wernigerode

  Dienstag, 30. April 2019


Volksstimme vom 23.04.2019

Vier Harzer stehen ganz oben



Leichtathletik Knapp 400 Teilnehmer absolvieren 38. Oster-Ilsetallauf des BLV Ilsenburg



Auf einen erfolgreichen ersten Saison-Höhepunkt blickt der Brockenlaufverein Ilsenburg zurück, Nach einer ersten Ergebnisauswertung absolvierten 379 Teilnehmer die drei verschiedenen Strecken, auch einen Sieg konnte der Gastgeberverein bejubeln.



Von Ingolf Geßler

Ilsenburg Damit verzeichnete der BLV Ilsenburg einen neuen Teilnehmerrekord, der sich bereits im Vorfeld angedeutet hatte. 324 Starter hatten sich für den 38. Oster-Ilsetallauf angemeldet, das herrliche Wetter hatte zu zahlreichen Nachmeldungen am Wettkampftag geführt.

Wie schon beim Brockenlauf im Vorjahr überquerte Sonka Reimers vom heimischen Brockenlaufverein als Siegerin der langen Strecke den Zielstrich. Sie absolvierte die 16,5 Kilometer und 318 Höhenmeter über Öhrenfeld, das Tänntal, die Plessenburg, Rote Brücke und durch das Ilsetal in einer Zeit von 1:14:15 Stunden. Im Ziel hatte sie einen deutlichen Vorsprung von über viereinhalb Minuten auf die Zweitplatzierte, Mandy Heyral vom Team La Onda aus Magdeburg. Dritte wurde Melanie Leunig in 1:22:01 h aus Langelsheim. Bei den Männern hatte Matthias Göbel vom NSV Wernigerode die schnellsten Beine. Er siegte in einem deutlichen engeren Rennen in 1:02:12 Stunden vor Enrico Wießner von den FH Runners Berlin und Georg Paul vom USK Gifhorn Sommerbiathlon. Die 8,7-km-Strecke wurde von den Harzer Läufern dominiert: Der aus Halberstadt stammende Danilo Reiche von der LG Sempt gewann die Herrenkonkurrenz in 30:13 min mit einer knappen halben Minute Vorsprung auf Fabian Lippe (Harz-Gebirgslaufverein) und dem Münchener Christoph Möller (31:53 min). Bei den Frauen gab es einen Wernigeröder Doppelsieg: Solveig Siede vom Nordischen Skiverein (NSV) gewann in 38:28 min vor Yvonne Brandecker vom Harz-Gebirgslaufverein (39:10 min) und Silke Brinkmann aus Schladen (40:13 min).



LG Braunschweig dominiert den 1,7-km-Nachwuchslauf



Im Nachwuchslauf gab es für die Einheimischen nichts zu holen, das Siegertreppchen war bei den Mädchen und Jungen komplett in der Hand der LG Braunschweig. Bei den Jungen siegte Malte Alpers in 5:26 min hauchdünn vor Jannes Elsner (5:27 min) und Len-Amon Oppermann (5:34 min). Die Mädchenkonkurrenz gewann Anna Malena Wolff López in 5:39 min gefolgt von Louisa (6:02 min) und Philine Heuermann (6:14 min). Mit Deaken Holland vom NSV Wernigerode, der nur um drei Sekunden einen Podestplatz verpasste, und Sara Schulz vom Harz-Gebirgslaufverein auf Rang fünf konnten sich nur zwei Harzer in der „roten Armada“ der LG Braunschweig behaupten.









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  Freitag, 12. April 2019


Volksstimme vom 10.04.2019

Ski-Elite testet ihre Form in Blankenburg



Sommer-Leistungskontrolle der Nationalkader erstmals in Sachsen-Anhalt / 200 Teilnehmer werden erwartet



Den ersten großen Wettkampf der Saison bestreitet Deutschlands Skilanglauf-Elite in Blankenburg. Vom 19. Bis 21. Juli ist die Harzstadt Ausrichter der Sommerleistungskontrolle des Deutschen Skiverbandes, von der unter anderem die Nominierungen für den Weltcup und die Junioren-Weltmeisterschaften abhängen.



Von Jens Müller

Blankenburg Nach den Deutschen Meisterschaften im 10 000-Meter-Lauf 1995 und den legendären Harzrundfahrten der Radsportler erlebt Blankenburg in diesem Sommer ein weiteres sportliches Highlight, das weit über die Stadtgrenzen ausstrahlen wird. Der Deutsche Skiverband (DSV) hat seine Sommerleistungskontrolle an den Skiverband Sachsen-Anhalt und die Harzstadt vergeben. „Für uns als Sportstadt ist dies eine besondere Auszeichnung“, freute sich Bürgermeister Heiko Breithaupt (CDU). Der Zuschlag sei ein deutliches Zeichen für den Harz, dass er nach wie vor eine Wintersportregion ist, und Trainingsbedingungen bietet, die zu absoluten Spitzenleistungen von Harzer Skisportlern führen. Als Beispiel nannte er die Skiläufer Alina Celina Rippin vom NSV Wernigerode und Max Kermer vom Skiverein Hasselfelde. Besonders positiv sei außerdem, dass sich mehrere Harzer Skivereine und der Skiverband gemeinsam als Gastgeber präsentieren. Das Organisationskomitee um Hans-Joachim Schulze, Thomas Hedderich und Rüdiger Ganske hat sich für das Wochenende vom 19. bis 21. Juli etwas Besonderes ausgedacht. Ihr Konzept sieht vor, die Wettbewerbe unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit mitten in der Stadt auszutragen. „Meist findet die Leistungskontrolle etwas abgelegen statt“, erklärte Breithaupt, der es absolut begrüßte, dass das Geschehen im Stadtzentrum ablaufen soll. Als zentraler Veranstaltungsort soll der ehemalige Jahnsportplatz fungieren. „Dort werden wir einige attraktive Angebote schaffen“, sagte er bei der ersten offiziellen Vorstellung des Programms.

So soll unter anderem dort gezeigt werden, was alles zu professionellem Skisport gehört, welcher Trainingsaufwand betrieben wird und welchen technologischen Fortschritt das Material genommen hat. Die Organisatoren versuchen unter anderem den Wachs-Truck des DSV nach Blankenburg holen sowie Kunststoffmatten zum Skifahren. Im Rahmenprogramm werden sich auch verschiedene Partner präsentieren: so Autohäuser der Region, die KreisSportJugend und Sportvereine. Musik und eine gastronomische Versorgung sind ebenfalls geplant. „Ich freue mich auf spannende Tage. Wir werden gute Gastgeber sein“, kündigte Heiko Breithaupt an.

„Solch eine Veranstaltung steht uns gut zu Gesicht“, merkte Sachsen-Anhalts Skiverbands-Präsident Rüdiger Ganske an, der auf die zuletzt herausragenden Ergebnisse von Sachsen-Anhalts Ski-Assen verwies. Allen voran der Gewinner des Deutschlandpokals in der U 16 durch Alina Rippin, und den zweiten Platz bei dieser Laufserie in der U 18 von Max Kermer. „Der Skisport hat sich herausgemacht“, so Ganske. Dass der DSV seine Veranstaltung nach Blankenburg vergeben hat, sei ein Symbol der erfolgreichen Arbeit von Vereinen und Skiverband (SVSA).

Wie Organisationschef Hans-Joachim Schulze erklärte, müssten nun noch einige Hürden mit den Straßenverkehrsbehörden genommen werden. Immerhin tangiert der für Sonntag, 21. Juli, angesetzte Skirollerwettkampf gleich zwei Bundesstraßen. Am Sonnabend, 20. Juli, werde es auf der Strecke zwischen dem Sportforum und der Burg und Festung Regenstein zu Einschränkungen kommen, wenn Deutschlands Ski-Elite Crossläufe absolviert. Wie Thomas Hedderich, Sportkoordinator beim SVSA, erläuterte, ist die Sommerleistungskontrolle der erste von insgesamt acht Wettkämpfen der Saison im Rahmen des DSV Jugendcups/Deutschlandpokals und damit eine Pflichtveranstaltung für alle DSV-Kader, Nachwuchsathleten und Weltcupstarter. Erwartet werden dazu rund 200 Sportler aus dem Nachwuchsbereich U 16 bis hin zu Olympiastartern. Höhepunkt des Wochenendes (siehe Infokasten) wird der Skirollerwettkampf am Sonntag in freier Technik. Auf die Athleten wartet dann ein extrem anspruchsvoller Kurs mit langen Aufstiegen und rasanten, steilen Abfahrten. Vom Jahnsportplatz geht es zunächst die Michaelsteiner Straße hinauf, durch Grefe-, und Wilhelm- zur Rübeländer Straße. Von dort geht es bergab durch die Gartenstraße und Neue Halberstädter zurück zum Festplatz. Die männliche U 20 und die Herren fahren von der Grefestraße sogar noch die Rohdenbergstraße hinauf und ab der Spitzkehre die Rübeländer wieder hinunter.



Zeitplan:

Freitag, 19. Juli

14-16:30 Uhr: Sportforum: Offizielles Training Cross

19 Uhr: Kleines Schloss: Empfang des Bürgermeisters


Samstag, 20. Juli



9 Uhr: Sportforum: Athletiktest, Bahnlauf, Cross-Verfolgung

14 Uhr Festplatz: Eröffnung Festmeile

17.30 Uhr: Bühne Festplatz: Siegerehrung


Sonntag, 21. Juli











Ab 9 Uhr: Skiroller

U16 weiblich 5 Km

U16 männlich, U18 weiblich 10 km

U 18 männlich, U20 weiblich und Damen 15 km

U20 männlich und Herren 25 km

Sprints

Siegerehrung




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  Donnerstag, 04. April 2019 Update Samstag, 06. April 2019


Volksstimme vom 03.04.2019

Sportler des Jahres 2018: Doppelte Triumphe für Skilangläufer, Leichtathleten und Bohle-Kegler



KreisSportBund Harz Sportlerehrung zum ersten Mal nach neuem Modus durchgeführt / Würdiger Rahmen in Europaschule „Am Gröpertor“



Neue Wege hat der KreisSportBund Harz mit der Ehrung der Sportler des Jahres 2018 beschritten. Erstmals wurde in olympische und nicht olympische Sportarten unterschieden, vergeben wurden die Glaspokale in zehn verschiedenen Kategorien.



Von Ingolf Geßler

Halberstadt Auch die Wahl erfolgte nach einem neuen Modus, in der erstmals durchgeführten Online-Abstimmung konnten neben der Jury auch die Vereine, gewichtet nach Mitgliederzahlen, abstimmen. Sechs Sportler/innen und vier Mannschaften des Jahres wurden auf diese Weise ermittelt und in bewährtem Rahmen in der Europaschule „Am Gröpertor“ in Halberstadt ausgezeichnet. Die eingeladenen Sportler, Trainer, Vereinsvertreter und Angehörige sowie die wiederum zahlreich erschienenen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport sorgten wie schon in den Vorjahren für einen würdigen Rahmen. Enttäuscht zeigte sich der KreisSportBund Harz über die kurzfristige Absage der Stadt Halberstadt, die als Gastgeber nicht vertreten war. Landrat Martin Skiebe betonte in seinem Grußwort noch einmal, dass „der Harz viele gute Sportler hervorgebracht hat, die ihre Heimatregion bis in die Welt hinaus getragen haben“. Und hierfür sei ein verlässliches Netzwerk mit Eltern und Trainern unverzichtbar. Dabei unterstrich der Schirmherr die große Bedeutung des Sports, „ohne den vieles nicht funktionieren würde.“ Er befürwortet, den Sport als eine Pflichtaufgabe anzusehen, da er „nicht nur eine schöne Freizeitbeschäftigung, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft ist.“



Keglerin Lucy Lindner zum vierten Mal in Folge geehrt



Getreu dem Motto „Ladys first“ begannen die Ehrungen mit den Sportlerinnen. Hier wurden im Nachwuchsbereich gleich zwei Aktive zum wiederholten Mal geehrt. Für Bohle-Keglerin Lucy Lindner (Lok Blankenburg) war es sogar der vierte Glaspokal in Serie. Bisher bei den Mädchen bis 13 Jahre erfolgreich, gewann sie diesmal in der Kategorie „Nichtolympisch Nachwuchs weiblich“. Auch Skilangläuferin Alina Celine Rippin (NSV Wernigerode) wiederholte ihren Vorjahressieg. Ebenfalls schon zum dritten Mal bekam Marathonläuferin Elke Rosenthal (Lok Blankenburg) den Siegerpokal bei den Frauen überreicht, diesmal allerdings nach einer zweijährigen Pause.



Mannschaftssieger aus vier verschiedenen Sportarten



Auch im männlichen Nachwuchs wiederholte ein Skilangläufer seinen Vorjahreserfolg: Max Kermer siegte in den olympischen Sportarten. In den nichtolympischen Disziplinen verhinderte Finswimmer Noah Dalichow (Tauchclub Harz) den „Zwillings-Hattrick“ von Kegler Leon Lindner. Bei den Erwachsenen setzte sich Leichtathlet Toni Ortmann vom VfB Germania Halberstadt im mit zwölf Bewerbern größten Feld durch. Vier Sieger aus vier verschiedenen Sportarten ergab die Wahl der „Mannschaften des Jahres 2018“. Den Anfang machten die B-Juniorenfußballer des VfB Germania Halberstadt, die sich als Landesmeister gegen den „Triple-Kreismeister“ der Sargstedter D-Junioren durchgesetzt hatten. In den nichtolympischen Sportarten hatten die U17-Floorball-Mädels vom Wernigeröder SV Rot-Weiß als Deutscher Kleinfeldmeister die Nase vorn. Bei den Erwachsenen behauptete sich das Bobteam Becker-Wiedemann vom Bob- und Rodelclub Ilsenburg gegen die Landesmeisterteams im Basketball (TSG GutsMuths Quedlinburg) und Seniorenfußball (Germania Wernigerode). Der letzte Glaspokal in der Kategorie „Nichtolympisch Mannschaft Erwachsene“ ging an das Männerteam vom KSC Ilsenburg. Der Aufsteiger zur 1. Bundesliga brachte damit auch den Bohle-Keglern den zweiten Triumph bei der Sportlerwahl. Insgesamt war die Zahl der eingereichten Kandidaten mit 35 Einzelsportlern (14 weiblich/21 männlich) und 18 Mannschaften eher rückläufig. „Ich denke, das liegt auch an den neu geschaffenen Kategorien“, erhofft sich Jörg Augustin, Geschäftsführer des KreisSportBundes Harz, im kommenden Jahr wieder steigende Zahlen.



Dank Online-Abstimmung: Ergebnisse auf breiter Masse



„Mit der erstmals durchgeführten Online-Abstimmung sind wir zufrieden, es wurden wesentlich mehr Stimmen als in den Vorjahren abgegeben. Die Ergebnisse beruhen auf den Stimmen einer ganz breiten Masse, auch von Seiten der Vereine. Obwohl es natürlich immer etwas besser geht, sind wir mit dieser Schiene gut gefahren und werden sie weiter ausbauen“, so Augustin. Auch mit dem Ablauf der Ehrungsveranstaltung war Jörg Augustin, der mit seinen Mitstreitern aus der Geschäftsstelle und vielen Helfern wieder eine super Ehrungsveranstaltung organisiert hat, zufrieden. „Die Veranstaltung selbst war etwas zu lang, aber es ist sehr schwierig zu organisieren, den Zeitplan weiter zu straffen. Auch hier werden wir eine Lösung finden. Die Akrobatengruppe des Hederslebener SV und die Band ,3G‘ haben zu einem gelungenen Rahmenprogramm beigetragen“, ergänzte der KSB-Geschäftsführer. Abgerundet wurde die Veranstaltung von vier weiteren Ehrungen. Der würdige Rahmen wurde zum Anlass genommen, die sportlichsten Schulen und den Sieger der Harzer TeamChallenge auszuzeichnen sowie die Landesleistungsstützpunkte in den verschiedenen Sportarten zu berufen. Als besondere Ehrung wurde Biathlon-Talent Danilo Riethmüller die Ehrenmedaille des KreisSportBund Harz verliehen. Die Verlosung der besten Preise der Tombola – die Ballonfahrt als Hauptpreis ging an Leichtathlet Jeremy Scheffner – war der letzte offizielle Akt vor dem Buffet und vielen Gesprächen in gemütlicher Runde. Ein Fotorückblick und weitere Informationen rund um die Ehrungsveranstaltung folgen in den nächsten Tagen.



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  Donnerstag, 04. April 2019


Deutsche Meisterschaften in Reit im Winkl schließen Saison mit einem Langlauffest



Am letzten Märzwochenende wurden im bayrischen Reit im Winkl die Deutschen Langlaufmeisterschaften im Teamsprint, über die Langstrecke sowie in der Vereinsstaffel ausgetragen. Das große Langlauffest, bei dem die Skifamilie vom Nachwuchs bis zu Weltcupathleten verschiedener Disziplinen aufeinandertraf, war ein würdiger Saisonabschluss. In diesem Rahmen wurden Steffi Böhler, Sandra Ringwald und Elisabeth Schicho, die ihre Karrieren beendet haben, von DSV-Vizepräsident Tobias Angerer verabschiedet.



Überraschender Auftritt zum Teamsprint

Mit dem Teamsprint in klassischer Technik starteten mehr als 500 Sportler in ein sonniges Langlauf-Wochenende. Zwei SVSA-Staffeln und zwei Verband übergreifende Mixed-Staffeln gingen für das Team aus Sachsen-Anhalt an den Start. Den größten Grund zur Freude lieferten die Mädchen in der Klasse U16, denn Alina Rippin (NSV Wernigerode) und die noch ein Jahr jüngere Cora Löschke (TSV Leuna), kämpften in einem bis zum Schluss spannenden Rennen um den Sieg mit und errungen trotz eines Sturzes den Vizemeister-Titel beim Sieg des Teams aus Thüringen mit Saskia Wuhrmehl und Luisa Krause. Hans Köllner (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Max Kermer (Skiverein Hasselfelde) bildeten wie in den Vorjahren eine Verband-übergreifende Staffel (Niedersachsen/Sachsen-Anhalt), und lieferten über jeweils viermal 1 km eine starke Vorstellung, bei der Biathlet Hans als Startläufer stets den Anschluss an die Speziallangläufer halten konnte und Max als Schlussläufer sogar die schnellsten Einzelzeiten aller Herren lief. Gemeinsam erzielten sie einen guten 6. Platz. Cedric Sikorski (TSV Leuna, U16) und Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode) starteten ebenfalls bei den U18er Jungs und erkämpften sich als jüngste im Feld Rang 15. Der Sieg ging an das Team-Thüringen mit dem Bad Harzburger Jan-Friedrich Doerks und Til Ruhmann aus Ruhla. Im Feld der Damen behaupteten sich Juniorin Jessica Löschke (TSV Leuna) und Biathletin Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) ebenfalls über insgesamt acht Kilometer mit der sechst besten Zeit, wurden jedoch außer Konkurrenz gewertet. Der Titel ging an Katharina Hennig und Anne Winkler aus Sachsen.



Tour de France Feeling im Massenstart

Tags darauf ging es für alle Athleten bei Liegestuhl-Wetter auf die lange Strecke im Massenstart Freistil. Erwartungsgemäß bildeten sich auf der 10 km Schleife Läufergruppen, sodass alle Rennen trotz einiger Attacken an den von Zuschauern spalierartig gesäumten Anstiegen oftmals zum bis Zielsprint für Hochspannung sorgten. So kam es auch im Rennen über 10 km der U16 erst zu einer Entscheidung auf der Zielgeraden, bei der Alina Rippin nach 27:11 Minuten die Linie ganz knapp auf Rang zwei hinter Miriam Reisnecker (SCMK Hirschau) überquerte und sich somit über den zweiten Vizemeister-Titel an diesem Wochenende freuen konnte. Bei den Jungs der Altersklasse ging es bereits über 15 km durch den sulzig gewordenen Schnee, welche Cedric Sikorski (TSV Leuna) in 38:25 Minuten auf Rang 20 bewältigte. Max Kermer und Jannis Grimmecke hatten die 10 km Schleife zwei Mal zu umlaufen. Hier konnte Max nach seinem starken Austritt am Vortag nicht den Kontakt zur Spitzengruppe bis zum Schluss halten und landetet mit einer Zeit von 50:37 min immerhin auf Platz 8, Jannis wurde 23. mit einer Laufzeit von 53:24 min. Jessica Löschke (TSV Leuna) erzielte nach 20 km den zweiten Podestplatz des Tages. Ihr gelang es beim Tempodiktat von Katarina Hennig fast bis zum Ziel den Anschluss an die Spitzengruppe der Damen zu halten. Somit konnte sie sich in 53:15 mit einem ordentlichen Vorsprung den Tagessieg und den Titel der Deutsche Meisterin der Juniorinnen sichern. Solveig Siede startete im Feld der Masters ebenfalls über 20 km und erlief sich den 6. Platz in ihrer Altersklasse. Thomas Hedderich (beide NSV Wernigerode) erzielte im Feld der Herren 31 über 30 km den 3. Platz. Mit Hans Köllner und Danilo Riethmüller (beide WSV Clausthal-Zellerfeld e.V.) zeigten weitere Harzer Sportler beachtliche Leistungen. Sie liefen als Biathleten wieder bei den Spezialisten mit. Hans (U18, 20 km) wurde 12. seiner und Danilo erzielte einen hervorragenden 5. Platz über 30 km bei Junioren! Jan-Friedrich Doerks (SCM Zella-Mehlis) wurde zweiter in der U18 über 20 km.



Feierliche Siegerehrung und krönender Abschluss der Wintersaison

Bei der abendlichen Siegerehrung wurden Alina Rippin neben ihrem Vizetitel auch für ihren Sieg und Max Kermer für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals von der Spitze des Deutschen Skiverbandes um Tobias Angerer, Peter Schlickenrieder und Andreas Schlütter geehrt. Nach einer emotionalen Verabschiedung der Spitzenathletinnen Steffi Böhler, Sandra Ringwald und Elisabeth Schicho feierten Sportler, Trainer und Eltern bei Livemusik die endende Saison bevor sie am Sonntag bei wiederum traumhaftem Wetter in ihren 184 Vereinsstaffeln um die letzten Titel der Deutschen Meisterschaft rangen. Für den SVSA startete die „Familien-Staffel“ Löschke vom TSV Leuna über 3×3 km. Jessica, Cora und Sabine Löschke erkämpften sich den 16. Platz im Feld der 38 Damen-Staffeln. Im Feld der 66 Mixed-Staffeln starteten vom NSV Wernigerode Alina Rippin, Jannis Grimmecke und Thomas Hedderich über 3, 5 und 5 km und landeten auf einem guten 17. Platz und somit noch vor einigen Staffeln mit Spitzenbesetzungen. Das Harzer-Trio um Stephanie Jesse aus Elbingerode, Hans Köllner aus Benzingerode und Danilo Riethmüller aus Hasselfelde, die allesamt für den WSV Clausthal-Zellerfeld e.V. starten, konnten im Mixed-Staffelrennen einen grandiosen zweiten Platz einfahren. Außer der Wertung starteten noch einzelne Vereinsmitglieder in Kombination mit anderen, um an diesem tollen Spektakel teilnehmen zu können. Einen herzlichen Dank für die tolle Organisation und Durchführung des Wettkampf-Wochenende geht an den Wintersportverein Reit im Winkl.



Ergebnisse:

Teamsprint C

Lange Strecke F

Vereinsstaffel F

Pokal-Endwertung









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  Donnerstag, 21. März 2019 Update Donnerstag, 04. April 2019


Volksstimme vom 16.03.2019

Doppelter Triumph für Max Kermer



Skilanglauf Hasselfelder beim 7. Deutschlandpokal nicht zu besiegen / Alina Rippin verpasst Podium



Die Harzer Skilanglauftalente eilen im Duell mit den besten Athleten ihres Jahrgangs aus ganz Deutschland weiter von Sieg zu Sieg. Beim 7. Deutschlandpokal in Oberhof trumpfte Max Kermer vom Skiverein Hasselfelde nach längerer Trainingspause mit zwei Siegen auf.



Von Ingolf Geßler

Oberhof Beim 7. Deutschlandpokal in Oberhof, der vorletzten Station der Wettkampfserie, präsentierten sich der Skiverband Sachsen-Anhalt und speziell die Skilanglauf-Talente aus dem Harzkreis wieder überaus erfolgreich. Am ersten Wettkampftag stand ein Nordic Cross-Wettkampf über 1,4 Kilometer in klassischer Technik mit Qualifikationsrennen und anschließendem Finallauf an. Das Wetter war zum Anfang mit 4°C und Regen sehr schlecht, während der Qualifikationsläufe hörte es zumindest auf zu regnen. Die Strecke wurde durch den Regen im Verlauf des Wettkampfes immer sulziger.

Max Kermer vom Skiverein Hasselfelde ließ sich davon aber ebenso wenig aufhalten, wie von einer längeren Pause wegen eines Trainingsunfalls. Im Prolog noch knapp hinter seinem Trainingskameraden und ärgsten Rivalen im Deutschlandpokal Jan-Friedrich Doerks liegend, entschied er das Finale der U18 männlich in überzeugender Manier für sich. Alina Celine Rippin vom NSV Wernigerode hatte im Finale der U16 mit einem schlecht laufenden Ski zu kämpfen und belegte letztlich den vierten Platz.

Mit Jean-Michel Fräsdorf (SV Hasselfelde) und Thomas Hedderich (NSV Wernigerode) starteten zwei weitere Harzer im gemeinsamen Klassement der Junioren und Herren, sie belegten die Plätze 18 und 20. Cedric Sikorski vom TSV Leuna komplettierte als Elfter der U16 männlich das gute Abschneiden für Sachsen-Anhalt.

Tags darauf wurde der Deutschlandpokal mit einem Einzelrennen im Freistil fortgesetzt. Max Kermer bestätigte seine starke Leistung vom Vortag und siegte auch auf der 10 km-Strecke in einer Zeit von 29:49,3 min mit 5,7 Sekunden Vorsprung auf Jan-Friedrich Doerks. Alina Celine Rippin musste sich bei typischem „Oberhof-Wetter“ mit anfänglichem Schneefall und zum Schluss nur noch Regen bei 2 °C auf der 5-km-Strecke mit Platz sechs begnügen. Zur Spitze fehlten der Darlingeröderin aber nur 30 Sekunden.

Jean-Michel Fräsdorf lief bei den Junioren in 52:05,5 min auf den 14. und Thomas Hedderich im Herrenklassement in 56:08,6 min auf den zehnten Platz. Beide mussten jeweils die 15-km-Strecke absolvieren. In der Gesamtwertung des Deutschlandpokals liegen Alina Celine Rippin und Max Kermer vor dem Finale vom 29. bis 31. März in Reit am Winkl weiterhin an der Spitze.







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